Stand: 01.07.2020 14:41 Uhr

Ida-Ehre-Schule wehrt sich gegen neue siebte Klasse

Die Ida Ehre Schule in Hamburg. © picture alliance  / dpa Foto: Georg Wendt
An der Ida-Ehre-Schule soll es acht statt sieben siebte Klassen geben.

Rund 840 Schülerinnen und Schüler wechseln zum neuen Schuljahr von Hamburger Gymnasien in die siebten Klassen der Stadtteilschulen. Dort stellt das die Schulleitungen teilweise vor Organisationsprobleme, weil zusätzliche Klassen eingerichtet werden müssen.

Elternrat beklagt Platzprobleme

Der Elternrat der Ida-Ehre-Schule in Eimsbüttel wehrt sich nun gegen neue Schülerinnen und Schüler, weil die Stadtteilschule an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt sei. Aus ursprünglich sieben Parallelklassen in Jahrgangstufe 7 sollen dort acht werden. 44 sogenannte Schulformwechsler kommen dazu, die meisten davon aus den umliegenden Gymnasien. Die Ida-Ehre-Schule verliere dadurch ihren Computerraum, klagen die Eltern. Auch die Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf werde extrem erschwert.

Die Schulbehörde sieht keine Alternative. Im dicht besiedelten Eimsbüttel gebe es sonst keine andere Schule, zu der der Schulweg zumutbar sei, sagte Behördensprecher Peter Albrecht zu NDR 90,3. Die Aufnahme der ehemaligen Gymnasiasten sei jetzt zwar nicht leicht, langfristig profitiere die Schule aber von deren Leistungsfähigkeit.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 01.07.2020 | 13:00 Uhr

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