Stand: 21.09.2019 07:34 Uhr

Hamburger müssen länger auf neue Plätze warten

Berlin hat seinen Gendarmenmarkt, München hat den Karlsplatz - in Hamburg fehlen jedoch öffentliche Plätze, an denen die Menschen gerne Zeit verbringen. Daran wollte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) im Oktober des vergangenen Jahres etwas ändern. Zehn Millionen Euro wollte der Senat investieren, um damit 13 öffentliche Plätze attraktiver zu gestalten. Weitere sechs Millionen Euro sollten aus anderen Töpfen kommen. "Wir sorgen dafür, dass in unserer Stadt die Plätze wieder zu den zentralen Orten werden können, die in einer pulsierenden Großstadt so wichtig sind", sagte Senatorin Stapelfeldt damals. Passieren sollte das bis 2020.

Diese Plätze sollen schöner werden

Fertige Pläne nur für drei Plätze

Doch offenbar müssen die Hamburger länger auf den Umbau der Plätze warten. Noch ist nicht allzuviel passiert. Das zeigt eine FDP-Anfrage. Fertige Umbau-Pläne gibt es nur für drei der 13 Plätze: für den Bruno-Tesch-Platz in Altona, den Saseler Marktplatz und dem Platz am Luisengymnasium in Bergedorf. Noch nicht einmal begonnen haben die Planungen für den Allendeplatz am Rothenbaum, den Quartiersplatz Mittlerer Landweg und den Holstenplatz.

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Hamburg gibt Millionen für schönere Plätze aus

23.10.2018 17:00 Uhr

Zehn Millionen Euro will die Stadt investieren, um zentrale Plätze in Hamburg attraktiver zu machen. Es geht um 13 Orte im gesamten Stadtgebiet. Dort könnten viele Parkplätze wegfallen. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.09.2019 | 10:00 Uhr

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