Stand: 26.06.2020 09:21 Uhr

Hamburg will Infrastruktur für Ehrenamtliche stärken

Wer sich in Hamburg ehrenamtlich engagieren möchte, für den sind die Freiwilligen-Agenturen oft der erste Anlaufpunkt. Diese Beratungs- und Vermittlungsstellen bekommen nun künftig mehr Geld von der Stadt. Außerdem soll es ab dem kommenden Jahr eine Anlaufstelle in jedem Bezirk geben.

Sozialbehörde verdoppelt Budget für Vernetzung

Das Budget für die Vernetzung von Ehrenämtlern und Organisationen wird von der Sozialbehörde verdoppelt. Damit stehen jedem der sieben Hamburger Bezirke jetzt 50.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Rund 1.100 Freiwillige haben die bisher fünf Agenturen in Hamburg im vergangenen Jahr an Vereine, Träger und andere Helferinnen und Helfer vermittelt. Künftig sollen sie sich noch mehr als Schnittstelle in den Bezirken etablieren – in die Stadtteile gehen, Akteurinnen und Akteure vor Ort beraten, miteinander vernetzen und bei der Arbeit mit Freiwilligen unterstützen.

Bezirk Mitte noch ohne Freiwilligen-Agentur

Die Bezirke Eimsbüttel und Mitte haben bisher noch keine Freiwilligen-Agentur und in Nord wird ein neuer Träger gesucht. Der Ausbau der Agenturen sei Teil der Engagement-Strategie, um gute Bedingungen für die ehrenamtliche Arbeit zu schaffen, heißt es aus der Sozialbehörde. Hamburger, die bereit seien sich zu engagieren, sollten schnell und unkompliziert eine passende Einsatzstelle finden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.06.2020 | 10:00 Uhr

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