Jazz – Round Midnight

Die Reggae-Verbindungen des jamaikanischen Pianisten Monty Alexander

Freitag, 14. Mai 2021, 23:30 bis 00:00 Uhr

Monty Alexander am Piano auf der Bühne des 34. Festival de jazz sous le chapiteau. © / PHOTOPQR/LA DEPECHE DU MIDI Foto: Pierre Vignaux

Am Mikrofon: Thomas Haak

"Dieser Bursche ist wie Sprengstoff" - soll Frank Sinatra über den im Jahre 1944 im jamaikanischen Kingston geborenen Pianisten Monty Alexander gesagt haben, der im zarten Alter von 17 Jahren nach Miami ging und seitdem mit fast allen Größen des amerikanischen Jazz gespielt hat. Ein "Klavierfuchs" (Dave Brubeck), der sich anfangs stark an Oscar Peterson orientierte, sich im Laufe seiner Karriere aber immer mehr genreuntypischen Spielkonzepten zuwandte, die vornehmlich aus seiner karibischen Heimat stammen. Etwa im Zuge seiner Zusammenarbeit mit dem Gitarristen und Langzeitweggefährten Ernest Ranglin, seiner zahlreichen Würdigungen Bob Marleys, der Aufnahmen mit seinem Karibik-Ensemble Ivory & Steel sowie zuletzt 2019 im Rahmen seiner Monk-Hommage "Wareika Hill Rastamonk Vibrations".

 

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