Jazz – Round Midnight

Der neue Sound – Als das Saxofon in den Jazz kam

Donnerstag, 04. November 2021, 23:30 bis 00:00 Uhr

Am Mikrofon: Hans-Jürgen Schaal

Sidney Bechet © Mary Evans Archive Cinetext Bildarchiv Foto: Mary Evans
Sidney Bechet in dem französischen Film "Piédalu député" im Jahr 1954.

Die ersten Jazzbands aus New Orleans und Chicago verwendeten noch keine Saxofone. Doch zeitgleich mit dem Aufkommen des Jazz erlebte dieses Instrument in den USA eine unglaubliche Karriere, vor allem in der Varieté-, Marsch- und Tanzmusik. Das Saxofon wurde damals sogar als "Instrument für die ganze Familie" vermarktet.

Die ersten echten Saxofonisten des Jazz

Speziell für Hobbymusiker entstand 1914 das preisgünstige "C-Melody Sax", das auch zahlreiche Teenager ans Instrument lockte. Einige von ihnen sollten zu den ersten echten Saxofonisten des Jazz werden. Sie entwickelten für das gerade populäre Instrument eine "neue" Identität und machten das Saxofon ab ca. 1925 zu einem Teil des Jazzsounds. Dreh- und Angelpunkt dieser Entwicklung war Frank Trumbauer (1901-1956), der vor allem durch seine Aufnahmen mit Bix Beiderbecke und den Orchestern von Paul Whiteman und Jean Goldkette bekannt wurde. Wir hören außerdem Aufnahmen von Sidney Bechet, Benny Carter, Coleman Hawkins und anderen.  

 

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