Ein Wal © Colourbox Foto: KonArt

Fischer entkommt aus dem Maul eines Wals

Stand: 01.07.2021 17:41 Uhr

von Julia Heyde de López

Buckelwale sind friedliche Tiere. Aber so nah möchte man ihnen dann doch nicht kommen: Michael Packard, ein 56-jähriger Fischer von der Ostküste der USA tauchte gerade tief in der See nach Hummern, als es um ihn herum plötzlich stockdunkel wurde. Sein erster Gedanke war, dass er von einem Hai angegriffen wurde, was in den Gewässern wohl häufiger vorkommt. Doch er spürte keine Zähne und hatte keine Schmerzen.

"Und dann wurde mir klar: Oh mein Gott, ich bin im Maul eines Wals, und er versucht, mich zu schlucken", erinnert sich Packard. Da er mit Sauerstoffgerät getaucht war, konnte er weiteratmen. 30 bis 40 Sekunden, so schätzt er, habe er sich im Maul des Tieres befunden. Dann schleuderte der Buckelwal ihn an die Wasseroberfläche. Packards Kollegen brachten ihn ins Krankenhaus, er kam mit blauen Flecken davon.

Ein paar Leute haben den Hummerfischer daraufhin "Jona" getauft, als Anspielung auf den biblischen Propheten, der von einem Wal verschlungen und erst drei Tage später wieder ausgespien wurde. Eine tolle Geschichte über einen göttlichen Auftrag, über Gnade und Rettung. Und was die beiden, Packard und Jona, auf jeden Fall gemeinsam haben: sie waren froh und dankbar, nach ihrer Begegnung mit dem Wal am Leben zu sein.

Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Radiokirche bei N-JOY | 02.07.2021 | 10:40 Uhr

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