Redezeit

Es geht um Leben oder Tod

Donnerstag, 18. April 2019, 21:05 bis 22:00 Uhr, NDR Info

Auf einem Zettel liegt ein offener Füller und darunter steht "leb wohl". © picture alliance

Muss die Sterbehilfe neu geregelt werden?

NDR Info - Redezeit -

Welche Unterstützung kann ein todkranker Mensch finden, der nicht mehr weiter leben will? Was macht es so schwierig, das per Gesetz zu regeln?

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Welche Unterstützung kann ein todkranker Mensch finden, der nicht mehr weiter leben will?

Geschäftsmäßige Sterbehilfe ist in Deutschland verboten. Nur Verwandte oder der behandelnde Arzt können straffrei ausgehen, wenn Sie einem leidenden, unheilbar kranken Menschen helfen, sein Leben zu beenden. So klar das klingt, so unklar ist die Rechtslage in Deutschland. Denn das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass unter Umständen einem todkranken Patienten eine tödliche Menge Arzneimittel nicht verweigert werden darf. Nun ist das Bundesverfassungsgericht gefragt. Auch der Gesetzgeber will nachlegen.

Sollte Sterbehilfe durch Vereine erlaubt werden? Wo liegen die Gefahren? Wie lässt sich der Wille eines todkranken Patienten sicher erkennen?

Redezeit-Moderator Burkhard Plemper begrüßt als Gäste:

Prof. Dr. Gunnar Duttge
Rechtswissenschaftler, Leiter der Abteilung für strafrechtliches Medizin- und Biorecht der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen,  Mitherausgeber der Zeitschrift „ Leben und Tod“

Silke Grau
Leiterin des Hamburger Hospiz Helenstift

Mareike Fuchs
Leiterin des Hospiz Leuchtfeuer

Prof. Dr. med. phil. Urban Wiesing
Medizinethiker am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Tübingen

 

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Die Sendung können Sie hier im NDR Info Radio-Livestream verfolgen.

 

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