"Wünsch Dir deinen NDR": So lief der Besuch auf der "Peking"

Stand: 17.10.2020 20:41 Uhr

Gewinnerinnen und Gewinner der Aktion "Wünsch Dir Deinen NDR" von NDR 90,3 und dem Hamburg Journal haben am Sonnabend den Viermaster "Peking" im Hamburger Hafen besucht. Sie kamen aus dem Staunen nicht heraus.

von Petra Volquardsen

Schon vom Ufer aus sorgt der Großsegler für Aufsehen: Hamburgs Traditionsschiff "Peking" ist seit Anfang September zurück in der Hansestadt. NDR 90,3 und das Hamburg Journal haben nun eine Stippvisite an Bord des Viermasters ermöglicht, für die Gewinnerinnen und Gewinner der Aktion "Wünsch Dir Deinen NDR". Immer an Ihrer Seite: Die NDR 90,3 Frühmoderatorin Nicole Steins sowie ihr Kollege Ulf Ansorge.

An allen anderen Besuchern am Kai vorbei dürfen die Ehrengäste an diesem Sonnabend an Bord gehen. "Crew only" – das Schild an der Gangway zur Viermastbark gilt für sie an diesem Sonnabend nicht.

"Schiffe gehören zu Hamburg"

Bärbel Krohn lebt in Wedel direkt an der Elbe und wollte unbedingt dabei sein bei der exklusiven Führung. "Ich interessiere mich sehr dafür. Ich bin zwar selbst keine Seglerin, schaue mir die Schiffe aber gerne an und genieße es", sagt sie. "Schiffe gehören zu Hamburg" findet Klaus Preuss aus Barmbek. Er hat die "Peking" vor Jahren mal in New York gesehen und freut sich, dass er den aufwendig sanierten Viermaster nun als einer der ersten besichtigen darf.

Originalteile im Hafenmuseum

Bevor es an Bord geht, zeigt Konstantin Jacobi, der technische Leiter der "Peking", noch im Innern des Hafenmuseums einige originale Schiffsteile. Der imposante Bugspriet etwa war zu marode und wurde komplett erneuert. Das rostige Originalteil im Hafenmuseum gibt einen Eindruck vom Zustand des Schiffes vor der Sanierung.

Beeindruckende Dimensionen

Als die Gewinnerinnen und Gewinner dann an Deck stehen, kommen sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Regine Licht aus St. Pauli bleibt vor einer der Nagelbänke stehen und bewundert vor allem auch die großen Holzblöcke: "Wenn man sich nur mal diese Holzarbeiten anguckt." Wie die anderen ist auch Klaus Preuss von den Dimensionen beeindruckt: "Jetzt, wenn man an Bord steht, sieht man erst die Größe des Schiffes."

Konstantin Jacobi führt die Gruppe herum, zeigt das Kartenhaus, in dem früher navigiert wurde und den Steuerstand. Eine Besonderheit der Flying-P-Liner, erklärt er, sind die Laufstege, die die drei sogenannten Inseln an Deck miteinander verbinden: "An Deck standen die Seeleute teilweise bis zur Hüfte im Wasser und hätten weggespült werden können. Über die Laufbrücken konnten sie die einzelnen Punkte sicher und trockenen Fußes erreichen."

Über 50 Meter hohe Masten

Immer wieder gehen die Blicke nach oben in die Takelage, in die Masten und Rahen. Wer sich trauen würde, dort hinauf zu klettern? Konstantin Jacobi war erst vor kurzem mal wieder auf dem Kreuzmast, um eine Flagge einzufangen: "Heute ist das etwas aufwendiger und dauert länger, früher sind die Matrosen da ohne Sicherheitsausrüstung einfach hochgeklettert. Wir müssen uns bei jedem Schritt absichern."

Nicole Steins bleibt lieber am Boden und probiert zusammen mit Solveig Preuss nochmal das große hölzerne Steuerrad aus: "Gar nicht so einfach, man braucht etwas Kraft, um es zu drehen. Und wenn man sich dann vorstellt, dass die das bei Wind und Wetter und Sturm gemacht haben - schon der Hammer."

Historischer "Veermaster" mit gläsernem Aufzug

Sogar ein kurzer Blick ins Schiffsinnere ist noch drin – zwar nicht in den Laderaum, aber in den Brückenaufbau, in dem früher die Mannschaftsunterkünfte waren. Hier fehlt noch der komplette Innenausbau. Fasziniert fotografiert Margret Krohnsnest aus Marienthal den neu eingebauten, gläsernen Aufzug. Er macht das künftige Museumsschiff barrierefrei zugänglich.  

Zum Abschluss gibt es noch ein gemeinsames Foto am Steuerrad. Solveig Preuss mag gar nicht mehr runtergehen vom Schiff: "Das ist toll, man fühlt sich unheimlich wohl hier". Ulf Ansorge bedankt sich stellvertretend für die ganze Gruppe für die exklusive Führung: "Ich bin beeindruckt, ein riesiges, wunderschön restauriertes Schiff. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn alle drauf dürfen." Dann wollen die Gewinnerinnen und Gewinner alle auch nochmal wiederkommen – "dann mit der ganzen Familie."

Weitere Informationen
Logo der Aktion Wünsch dir deinen NDR in einem Fensehmonitor, daneben steht ein Hund mit einer Leine im Maul (Montage) © NDR, Nicolas Maack, istockphoto, Fotolia.com Foto: George Peters, René Mansi, DragoNika

"Wünsch Dir Deinen NDR" - Für Hörer, Zuschauer und Nutzer

Bei der Programmaktion konnten sich Hörer, Zuschauer und Nutzer für einen Besuch bewerben oder sich Musikwünsche erfüllen. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | 17.10.2020 | 19:30 Uhr

Logo der Aktion Wünsch dir deinen NDR in einem Fensehmonitor, daneben steht ein Hund mit einer Leine im Maul (Montage) © NDR, Nicolas Maack, istockphoto, Fotolia.com Foto: George Peters, René Mansi, DragoNika

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