Boris Herrmann

Vendée Globe: Boris Herrmann rückt auf Rang drei vor

Stand: 25.12.2020 10:45 Uhr

Weltumsegler Boris Herrmann hat sich bei der Vendée Globe auf Platz drei des Gesamtklassements vorgeschoben. Dabei haben die Segler mit einem hartnäckigen Hochdruckgebiet zu kämpfen.

Am Freitagmorgen lieferte sich der Hamburger Solo-Skipper mit der Rennyacht "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" rund 15.000 Kilometer entfernt vom Heimathafen nahe des 55. Breitengrads Süd an der Eisgrenze ein Bug-an-Bug-Rennen mit dem Franzosen Jean Le Cam auf "Yes We Cam!". Trotz der Flaute zu Weihnachten gelang Herrmann im Südpazifik eine starke Positionierung.

"Das ist unglaublich! Ich bin nach halbem Weg um die Welt Dritter auf dem Tracker. Das hätte ich mir nie erträumt." Weltumsegler Boris Herrmann

In der Führungs-Gruppe bleibt es spannend. Die Boote auf den Plätzen drei bis zehn trennten am 47. Tag auf See auf Kurs Kap Hoorn insgesamt nur 90 Seemeilen.

Ungewöhnlich leichtwindiger Stiller Ozean

Neuer Führender ist der Franzose Charlie Dalin auf "Apivia". Der Franzose überholte in der Nacht im ungewöhnlich leichtwindigen Stillen Ozean seinen Landsmann Yannick Bestaven.

Aufgrund der Wind- und Wetterszenarien ist die Flotte bei der neunten Austragung der Vendée Globe bislang rund eine Woche langsamer unterwegs als bei der vorigen Auflage 2016/2017. Mit der Ankunft der schnellsten Boote im Start- und Zielhafen Les Sables-d'Olonne in Frankreich wird erst ab Mitte Januar gerechnet.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 31.01.2021 | 23:35 Uhr

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