Stand: 08.03.2018 20:29 Uhr

Flensburg bezwingt Lieblingsgegner Wetzlar

von Christian Görtzen, NDR.de
Flensburgs Rückraumspieler Rasmus Lauge leitet einen Angriff ein.

Die SG Flensburg-Handewitt ist am Donnerstagabend zum eingeplanten Heimsieg in der Handball-Bundesliga gekommen. Gegen die HSG Wetzlar gewannen die Norddeutschen vor 5.821 Zuschauern mit 34:27 (16:15). Durch den Erfolg im Nachholspiel gegen die Hessen zog die SG mit ihren jetzt 36:10 Punkten in der Tabelle an der TSV Hannover-Burgdorf vorbei und belegt nun Rang drei, der die direkte Champions-League-Qualifikation bedeuten würde. Exakt eine Woche zuvor hatten Schneemassen in Flensburg die Austragung der Partie gegen die HSG Wetzlar, die beim Final Four in Hamburg Halbfinal-Gegner von Hannover-Burgdorf ist, verhindert. Die HSG bleibt ein gern gesehener Gast in der Fördestadt: Flensburg hat im 20. Bundesliga-Heimspiel gegen Wetzlar den 20. Sieg errungen. Erfolgreichster SG-Spieler war Hampus Wanne mit neun Toren.

Flensburg verspielt komfortable Führung

SG Flensburg- Handewitt - HSG Wetzlar 34:27 (16:15)

Tore Flensburg: Wanne (9), Glandorf (8), Mogensen (4), Lauge Schmidt (3), Steinhauser (2), Toft Hansen (2), Gottfridsson (2), Mahe (2/1), Zachariassen (1), Svan (1)
Tore Wetzlar: Bjornsen (7/5), Forsell Schefvert (4), Kohlbacher (3), Kneer (3), Cavor (3), Volentics (2), Kvist (2), Ferraz (2), Lindskog (1)
Zuschauer: 5.821

Nach einem zähen Beginn kamen die Gastgeber, die ohne Linkshänder Magnus Röd (Außenbandriss im Champions-League-Spiel in Aalborg) allmählich in Fahrt. Der Vorsprung wurde nach und nach ausgebaut. Wanne gelang per Tempo-Gegenstoß das 6:3 (10.), Thomas Mogensen erzielte das 10:6 (17.), und Holger Glandorf (25.) sorgte mit seinem vierten Treffer für das 15:10 (25.). Alles sah schon danach aus, als sollten die Schleswig-Holsteiner mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause gehen. Doch das erwies sich als Trugschluss. Die Gastgeber leisteten sich in den letzten Minuten der ersten Hälfte mehrere technische Fehler - und so kam Wetzlar immer näher. Letztlich musste SG-Torhüter Mattias Andersson in den Schlusssekunden zwei Würfe in direkter Folge entschärfen, damit es zumindest mit einem 16:15 in die Kabine ging.

SG bestraft Fehler der Gäste konsequent

Den Gastgebern fehlte auch zu Beginn der zweiten Hälfte die nötige Entschlossenheit, und so erzielte der Wetzlarer Stefan Kneer in der 36. Minute das 17:17. Als sich die Hessen allerdings einige Fehler im Offensivspiel leisteten, waren die Nordddeutschen da. Ihnen gelang ein 4:0-Lauf. Lasse Svan erzielte das 26:20 (48.) - dies war die Vorentscheidung. In der 57. Minute kam bei den Flensburgern noch der lange Zeit verletzte Kreisläufer Jacob Heinl in die Partie, welche die Gastgeber letztlich dann doch ungefährdet mit 34:27 gewannen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 08.03.2018 | 22:40 Uhr

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