Stand: 15.04.2018 14:06 Uhr

SG und THW mit Leichtigkeit zu Pflichtsiegen

von Christian Görtzen, NDR.de
Bild vergrößern
Flensburgs Torhüter Kevin Möller feiert eine Parade.

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat sich seine kleine Chance auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft erhalten. Einen Tag nach dem 34:25 des Titelverteidigers und Tabellenführers Rhein-Neckar Löwen gegen die HSG Wetzlar zogen die Schleswig-Holsteiner nach. Am Sonntag kam die Mannschaft von Trainer Maik Machulla in eigener Arena zu einem nie gefährdeten 34:22 (20:10) gegen den VfL Gummersbach. Flensburg belegt mit 46:12 Punkten den zweiten Rang. Die Löwen stehen bei zwei weniger ausgetragenen Partien mit 46:8 Zählern ganz oben. Der THW Kiel gewann - ebenfalls mit Leichtigkeit - gleichzeitig mit 25:21 (15:7) beim Tabellenletzten Eulen Ludwigshafen.

Röd ersetzt starken Glandorf glänzend

SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach 34:22 (20:10)

Tore Flensburg: Wanne (5), Rod (5), Steinhauser (5), Glandorf (4), Toft Hansen (4), Gottfridsson (4), Mahè (3/3), Lauge Schmidt (2), Jeppsson (1), Heinl (1)
Tore Gummersbach: Baungärtner (4), Pujol (4), Preuss (4), Sommer (3/1), Zhukov (3), Becker (2), Koepp (1), Schroter (1)
Zuschauer: 5.818

In Flensburg war schon nach wenigen Minuten zu erkennen, dass es nur um die Höhe des Heimsieges gehen würde. Rasmus Lauge sorgte für das 3:0 (7.), Hampus Wanne für das 9:4 (16.) und der starke Routinier Holger Glandorf für das 15:8 (23.). Die Norddeutschen waren dem VfL vor 5.818 Zuschauern in allen Belangen überlegen und trafen gegen eine schwache Deckung fast nach Belieben. Mehrmals wurde VfL-Torwart Carsten Lichtlein von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. In der 25. Minute wurde der Weltmeister von 2007 von Matthias Puhle ersetzt. Mit einer 20:10-Führung für die SG ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte wurde Glandorf von Machulla geschont. Für den 34-Jährigen kam der Norweger Magnus Röd, der sich glänzend einfügte. Mit seinem fünften Tor sorgte er für das 26:19 (43.). Beim 34:22-Sieg waren Röd, Wanne und Marius Steinhauser mit jeweils fünf Treffern die erfolgreichsten Flensburger.

"Zebras" zu stark für die Eulen

Die Eulen Ludwigshafen - THW Kiel 21:25 (7:15)

Tore Ludwigshafen: Djozic (8/6), Valiullin (3), Dietrich (3), Schmidt (2), Haider (1), Feld (1), Falk (1), Buhrer (1), Stüber (1)
Tore Kiel: Vujin (5/4), Wiencek (4), Ekberg (3), Weinhold (3), Dissinger (2), Nilsson (2), Santos (2), Duvnjak (1), Frend-Ofors (1), Zarabec (1), Firnhaber (1)
Zuschauer: 2.350

Eine ähnlich klare Angelegenheit war es für den THW Kiel bei den Eulen Ludwigshafen. Gegen die 3-2-1-Deckung der "Zebras" fand der Tabellenletzte vor 2.350 Zuschauern keine Mittel. Und wenn die Gastgeber sich mühsam Lücken erarbeiteten, scheiterten sie häufig am dänischen Nationaltorhüter Niklas Landin. Zur Pause führten die Kieler mit 15:7. Trainer Alfred Gislason nahm einen Wechsel im Tor vor: Für Landin kam Andreas Wolff. Es blieb auch im zweiten Abschnitt eine einseitige Angelegenheit: In der 43. Minute erzielte Marko Vujin das 20:10. Die "Zebras" taten nicht mehr als nötig und ließen es etwas schleifen. Es reichte letztlich zu einem 25:21. Erfolgreichster Kieler war Vujin mit fünf Toren, davon vier per Siebenmeter. Der Rekordmeister belegt mit jetzt 39:17 Punkten den sechsten Tabellenplatz.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 15.04.2018 | 19:30 Uhr

Mehr Sport

01:43
NDR 2
02:51
Nordmagazin
02:58
Sportclub

Geschenke und Modesünden beim VfL Wolfsburg

09.12.2018 22:50 Uhr
Sportclub