Stand: 16.12.2018 16:37 Uhr

SG Flensburg-Handewitt spielt perfekte Hinrunde

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Handball-Bundesliga auch nach dem 17. Spieltag ohne Minuspunkt Tabellenführer. Der deutsche Meister gewann am Sonntag nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte sein Heimspiel gegen den Bergischen HC mit 25:23 (9:11) und vollendete damit seine perfekte Halbserie. Die SG ist nach dem TBV Lemgo in der Saison 2002/2003 und dem THW Kiel in der Spielzeit 2011/2012 erst der dritte Verein, der alle Partien in der Hinrunde gewonnen hat. Saisonübergreifend hat der Meister sogar 25 Siege in Serie gefeiert. "Das macht mich schon sehr stolz. Weil das zeigt, dass wir einen guten Job machen und jeden dritten Tag hier am Limit spielen", freute sich SG-Trainer Maik Machulla.

BHC-Keeper Rudeck mit überragender erster Hälfte

Der Weg zum 17. Saisonerfolg war allerdings steinig für die Schleswig-Holsteiner. BHC-Keeper Christopher Rudeck, in Flensburg ausgebildet, spielte zunächst die Partie seines Lebens und entschärfte zehn der ersten zwölf SG-Würfe. "Unfassbar", sagte Machulla. Zwischenstand nach 17 Minuten: 2:6. Ein wenig besser wurde die Chancenverwertung der Hausherren, die durch Holger Glandorf in der Schluss-Sekunde des ersten Durchgangs noch auf 9:11 verkürzte. Trotzdem hatte Flensburg nach seiner wohl schlechtesten Hälfte in dieser Saison noch eine Menge Arbeit vor sich, um seine Siegesserie zu verteidigen.

SG steigert sich nach dem Seitenwechsel

Flensburg - Bergischer HC 25:23 (9:11)

Tore für Flensburg: Röd 5, Gottfridsson 4, Lauge 4, Wanne 3/2, Zachariassen 3, Jöndal 2/2, Steinhauser 2, Glandorf 1, Golla 1
Tore für Bergischer HC: Arnesson 5/1, Criciotoiu 5, Petrovsky 5, Bettin 2, Nippes 2, Babak 1, Boomhouwer 1, Darj 1, Kotrc 1
Zuschauer: 6.104

Die Bergischen dachten aber nicht daran, ihr Konzept aufzugeben. Sie spielten ihre Angriffe so lang wie möglich aus und verhinderten Gegenstöße der Gastgeber, die aber besser in die Partie kamen. Anders Zachariassen markierte in der 40. Minute den 14:14-Ausgleich. Jim Gottfridsson legte nach und erzielte die erste Führung für die SG. Die Wende? Noch nicht. Der BHC hielt weiterhin zäh dagegen, doch Flensburg hatte die größeren Reserven und in Benjamin Buric nun auch den besseren Keeper. Gottfridssons Tor zum 22:19 (51.) war die Vorentscheidung. Letztlich sprang für den Favoriten doch noch der erwartete Sieg heraus.

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