Stand: 31.03.2019 20:27 Uhr

Champions League: Flensburg ohne Mühe ins Viertelfinale

von Matthias Heidrich, NDR.de
Gegen Brest einer der Besten bei Flensburg: Holger Glandorf.

Nach dem knappen Hinspielerfolg hat der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt im zweiten Vergleich mit dem HC Brest die Kräfteverhältnisse eindrucksvoll zurechtgerückt. Der Bundesliga-Tabellenführer feierte am Sonntag im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den weißrussischen Meister einen 30:20 (14:8)-Kantersieg. "Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht", sagte SG-Trainer Maik Machulla im NDR Interview.

Jetzt gegen Topclub Veszprém

Im Viertelfinale treffen die Schleswig-Holsteiner nun auf den ungarischen Meister Veszprém. Die Runde der letzten Acht beginnt ab dem 24. April. "Wir haben noch zwei Spiele bis Köln und wollen natürlich weiter", sagte Machulla mit Blick auf das Final Four der "Königsklasse" Anfang Juni. Da die SG nicht beim Pokal-Final-Four in Hamburg dabei ist und in der Liga erst am 18. April zu Hause gegen den VfL Gummersbach wieder ran muss, haben die Norddeutschen nun eine über zweiwöchige Pause. "Das ist unglaublich, fast wie ein kleiner Sommerurlaub. Wir werden es genießen, ein bisschen die Seele baumeln lassen. Das ist auch in Ordnung."

Auf die SG-Tempogegenstöße ist Verlass

Flensburg - Brest 30:20 (14:8)

Tore Flensburg: Wanne (7), Glandorf (5), Lauge Schmidt (5), Johannessen (4), Gottfridsson (4), Zachariassen (2), Golla (1), Svan (1), Joendal (1)
Brest: Djukic (6), Kulak (3), Razgor (2), Djordjic (2), Shylovich (2), Ivic (1), Shumak (1), Baranau (1), Obranovic (1), Selvasiuk (1)
Zuschauer: 4.709

Wie schon im Hinspiel wurde schnell deutlich, dass die Flensburger das klar bessere Team sind. Wenn immer der deutsche Meister seine Angriffe konzentriert zu Ende spielte, sprang auch ein Tor gegen die individuell unterlegenen Weißrussen heraus. Allerdings spielten die Schleswig-Holsteiner ihre Aktionen nicht immer konsequent zu Ende. Auf ihre Tempogegenstöße konnten sich die Flensburger allerdings verlassen. So sprang zur Pause trotzdem eine verdiente und komfortable 14:8-Führung heraus.

Lauge, Glandorf und Buric glänzen

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Flensburg war in allen Belangen überlegen. Die Weißrussen konnten nur durch Einzelaktionen Tore erzielen und boten in der Abwehr weiterhin eine schwache Leistung. Angeführt von einem starken Rasmus Lauge und einem nicht minder agilen Holger Glandorf lag die SG nach 45 Minuten mit 21:15 in Führung. Brest gab mehr oder weniger auf, zumal auch an Flensburgs Torwart Benjamin Buric kein Vorbeikommen war. Der Sieg mit zehn Toren Vorsprung ging für den deutschen Meister vollkommen in Ordnung.

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Sportclub | 31.03.2019 | 22:50 Uhr