Stand: 15.12.2017 20:21 Uhr

Enttäuschung für Braunschweig am Geburtstag

von Sebastian Ragoß, NDR.de
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Die Entscheidung: Davor Lovren (r.) trifft für die Fortuna.

Eintracht Braunschweig hat am Tag seines 122. Vereinsgeburtstags eine Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht verlor am Freitag zum Auftakt der Rückrunde in der zweiten Fußball-Bundesliga mit 0:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer verdrängten mit dem Erfolg zumindest vorläufig Holstein Kiel von der Tabellenspitze. Die Eintracht muss sich hingegen nach der dritten Heimniederlage der laufenden Saison nach unten orientieren. "Wir wollten es unbedingt vermeiden, mit einer Niederlage in die Winterpause gehen. 22 Punkte sind nicht unser Anspruch. Wir müssen jetzt bilanzieren, woran es lag", sagte Kapitän Ken Reichel dem NDR Hörfunk.

Traumtor von Lovren in der Anfangsphase

Die knapp 20.000 Zuschauer in Braunschweig brachten sich mit einer eindrucksvollen Choreografie in Stimmung und bekamen schon in der neunten Minuten ganz hohe Fußball-Kunst geboten. Zum Leidwesen der Eintracht-Fans jedoch vom Gast aus Düsseldorf. Die Fortuna klärte einen Freistoß am eigenen Strafraum, Benito Raman sprintete mit dem Ball über das halbe Feld und setzte etwas glücklich Davor Lovren in Szene. Der 19 Jahre alte Kroate lupfte die Kugel im Stile eines Lionel Messi über Keeper Jasmin Fejzic ins Tor. Ohnehin präsentierten sich die Düsseldorfer sehr spielfreudig und waren in Hälfte eins das dominierende Team. Fejzic verhinderte bei einem Schuss von Florian Neuhaus reaktionsschnell einen noch höheren Rückstand (31.).

Reichel im Pech und dann überhastet

Kämpferisch war der Eintracht nichts vorzuwerfen. Die Lieberknecht-Elf versuchte, ihre spielerische Unterlegenheit mit hohem Einsatz auszugleichen. In der Offensive blieb Suleiman Abdullahi aber zumeist auf sich allein gestellt. Sein geblockter Schuss nach einer halben Stunde war vor dem Seitenwechsel der gefährlichste Abschluss der Niedersachsen, die in Durchgang zwei allerdings stärker wurden und Düsseldorf zunehmend in die Defensive drängten. Der Ausgleich wäre verdient gewesen, doch Ken Reichel war erst im Pech und dann zu überhastet: Zunächst traf der Linksverteidiger aus gut 20 Metern den Innenpfosten, wenige Sekunden später kam er wieder zum Schuss und jagte den Ball aus sieben Metern über die Latte (60.).

Die Fortuna lauerte auf den einen entscheidenden Konter, nutzte aber die durchaus großen Lücken in der Braunschweiger Defensive nicht. So konnte die Eintracht darauf hoffen, zumindest eine Niederlage zu verhindern. Steve Breitkreuz hatte die letzte Chance, scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel jedoch an Düsseldorfs Torwart Raphael Wolf (87.).

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 15.12.2017 | 22:40 Uhr

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