Stand: 31.10.2018 21:52 Uhr  | Archiv

VfL-Frauen nach 6:0 im Viertelfinale

Jubel bei den Spielerinnen des VfL Wolfsburg. © imago/regios24 Foto: imago/regios24
Eine Klasse für sich: Die VfL-Frauen sind zum zwölften Mal hintereinander ohne Gegentreffer geblieben.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind in dieser Saison auch in der Champions League nicht zu bezwingen. Am Mittwoch erreichte die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch souverän das Viertelfinale der Königsklasse: 6:0 (1:0) siegten die "Wölfinnen" bei Atletico Madrid und blieben auch im zwölften Pflichtspiel der Saison ohne Gegentreffer.

Popp trifft zur Führung

Atletico Madrid - VfL Wolfsburg 0:6 (0:1)

Tore: 0:1 Popp (15.), 0:2 Graham Hansen (46.), 0:3 Harder (61.), 0:4 Harder (65.), 0:5 Minde (82.), 0:6 Pajor (90.+4)
Atletico Madrid: Gallardo - Robles, Tounkara, Linari, Menayo (74. Sanchez) - Meseguer, Kaci (60. Da Silva) - Sampedro, Silva, Garcia (68. Marcos) - Hermoso
VfL Wolfsburg: Schult - Doorsoun-Khajeh, Fischer, Peter, Maritz - Neto (64. Wedemeyer) - Jakabfi, Harder (79. Minde), Popp, Graham Hansen (73. Mcleod) - Pajor

Nach dem 4:0 vor eigener Kulisse im Hinspiel änderte Lerch seine Startelf auf drei Positionen: Babett Peter rückte in die Defensive, Anna Blässe blieb auf der Bank. Anstelle von Lara Dickenmann, die sich in der ersten Partie gegen Madrid einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, agierte erneut ihre Schweizer Landsfrau Noelle Maritz als Linksverteidigerin. Zsanett Jakabfi bot Lerch im Mittelfeld auf. Es dauerte eine Viertelstunde bis Alexandra Popp - diesmal als einzige Spitze unterwegs - per Freistoß zum 1:0 für die VfL-Frauen traf (15.). Trotz weiterer Gelegenheiten durch Jakabfi (21.) und Pernille Harder (23.) blieb es aber bis zur Pause bei der knappen Führung.

Graham Hansen und Harder machen alles klar

Unmittelbar nach der Pause beseitigte Caroline Graham Hansen die letzte Zweifel am Viertelfinal-Einzug der Niedersächsinnen: Nach Vorarbeit von Harder traf die Norwegerin zum 2:0 (46.). Eine Viertelstunde später revanchierte sie sich und legte diesmal das 3:0 für Harder auf (61.), die vier Minuten später sogar auf 4:0 erhöhte. Die eingewechselte Kristine Minde sorgte dann für das 5:0 (82.), ehe Ewa Pajor schließlich in der Nachspielzeit mit dem 6:0 (90.+4) die Demütigung für die Spanierinnen perfekt machte. In dieser Form zählt der VfL sicher zu den heißen Titelanwärtern in der Königsklasse.

Viertel- und Halbfinals werden am 9. November in Nyon ausgelöst. Das Finale wird am 18. Mai kommenden Jahres in Budapest ausgetragen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 31.10.2018 | 22:40 Uhr

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