Stand: 30.10.2016 15:55 Uhr  | Archiv

VfL-Frauen lassen Punkte liegen

Wolfsburgs Julia Simic (l.) beim Zweikampf gegen Frankfurts Saskia Bartusiak © imago/foto2press
Weder Wolfsburgs Julia Simic (l.) noch Frankfurts Saskia Bartusiak durften am Sonntag einen Sieg bejubeln.

Der VfL Wolfsburg hat in der Frauenfußball-Bundesliga den möglichen Sprung an die Tabellenspitze verpasst, ist aber weiter ungeschlagen. Die Niedersächsinnen nutzten die Niederlage von Spitzenreiter Turbine Potsdam (1:2 in Freiburg) nicht und kamen am Sonntag im eigenen Stadion nur zu einem 0:0 gegen den 1. FFC Frankfurt. Babett Peter vergab in der zweiten Spielhälfte die größte Torchance, als sie einen Foulelfmeter neben das Tor setzte. Mit nunmehr 14 Zählern rangieren die "Wölfinnen" auf Platz drei hinter den punktgleichen Freiburgern und Potsdam (15 Zähler), das am Mittwoch (18 Uhr) zu Gast in Wolfsburg ist.

Viele Torschüsse, aber kein Tor

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Die Wolfsburgerinnen begannen aggressiv und offensiv und hatten schnell durch Caroline Hansen (6.), Julia Simic (8.) und Alexandra Popp (9.) gute Torgelegenheiten. Auch Isabel Kerschowski verfehlte mit einem Distanzschuss das Tor der Hessinnen (12.). Zwei Minuten später war FFC-Keeperin Desiree Schumann gegen Lena Goeßling auf dem Posten (14.). Von den Gästen war bis dahin nicht viel zu sehen, Ex-Wölfin Yuki Nagasato scheiterte mit einem harmlosen Versuch an VfL-Torhüterin Almuth Schult (20.). Danach kamen die Frankfurterinnen etwas besser ins Spiel, Kathrin Julia Hendrich vergab nach einem schönen Dribbling die beste Gästechance, aus spitzem Winkel schoss sie Schult an (37.). Auf der Gegenseite ließen die VfL-Frauen viele Gelegenheiten liegen: Tessa Wullaert zielte knapp am Tor vorbei (29.), Hansen verzog zweimal aus aussichtsreicher Position (33., 36.), Lara Dickenmann verfehlte ebenfalls das FFC-Gehäuse (41.). So blieb es zur Halbzeit torlos.

Peter vergibt Strafstoß

Den ersten Torschuss im zweiten Durchgang verzeichneten die Gäste aus Hessen: Mit dem Freistoß von Laura Störzel hatte VfL-Torhüterin Schult aber keine Mühe (50.). Kurz darauf foulte Peggy Nietgen Wolfsburgs Hansen, Schiedsrichterin Angelika Söder entschied zu Recht auf Strafstoß. Doch Peter setzte den Elfmeter am Gehäuse vorbei (55.). Nach einer knappen Stunde hatte VfL-Coach Ralf Kellermann genug von den vergebenen Torchancen und brachte mit Anja Mittag und Ramona Bachmann frische Offensivkräfte. Doch die Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg. Einzig Dickenmann hatte noch eine Möglichkeit, ihren Schuss hielt Frankfurts Torhüterin Schumann aber sicher (82.). So mussten sich die Niedersächsinnen mit der Punkteteilung zufriedengeben.

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Sportreport | 30.10.2016 | 18:05 Uhr

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