Stand: 14.06.2018 13:20 Uhr

Nach Krawallen: Hohe Geldstrafe für den HSV

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Das letzte Saisonspiel des HSV gegen Mönchengladbach musste unterbrochen werden.

Den Bundesliga-Absteiger Hamburger SV kommt das Fehlverhalten von Teilen seiner Anhänger teuer zu stehen. Wegen der Krawalle am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison sowie anderer Vergehen in der Rückrunde müssen die Hanseaten 115.000 Euro zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Es ist eine der höchsten Geldstrafen im deutschen Fußball. Bis zu 35.000 Euro davon kann der HSV für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. In der Saison 2017/2018 belaufen sich die Hamburger Strafzahlungen nun schon auf 235.000 Euro - damit steht der HSV auf Rang eins der "Randale-Tabelle", gefolgt von Eintracht Frankfurt (170.000 Euro) und dem FC Bayern München (137.000 Euro).

DFB ahndete insgesamt sieben Vorfälle

HSV-Chaoten hatten kurz vor dem Abpfiff gegen Borussia Mönchengladbach am 12. Mai, als der erste Abstieg der Vereinsgeschichte bereits feststand, für Randale gesorgt. Im Hamburger Zuschauerbereich waren sogenannte Polenböller, Bengalische Feuer sowie Rauchbomben gezündet und teilweise in den Strafraum geworfen worden. Schiedsrichter Felix Brych unterbrach daraufhin die Partie, erst 17 Minuten später konnte die Begegnung fortgesetzt und nach kurzer Zeit beendet werden.

Zudem wurden weitere Fälle in Spielen der Rückrunde der Hamburger geahndet: So zündeten HSV-Anhänger im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart Pyrotechnik und warfen Feuerwerkskörper auf das Spielfeld. In der Heimpartie gegen Schalke 04 flogen Gegenstände auf den Rasen, Pyrotechnik-Vorfälle gab es auch im Heimspiel gegen den SC Freiburg sowie in den Gastspielen bei der TSG Hoffenheim, in Wolfsburg und in Frankfurt. Bei den Hessen wurde zudem ein Ordner verletzt.

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