Stand: 12.03.2019 20:52 Uhr

Hilßner schießt Hansa Rostock zum Sieg in Münster

von Ingmar Deneke, NDR.de
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Rostocks Marcel Hilßner (M.) entschied die Partie in der Schlussphase.

Fußball-Drittligist Hansa Rostock hat am 28. Spieltag auswärts etwas glücklich mit 1:0 gewonnen. Nach der Nullnummer im heimischen Ostseestadion gegen Großaspach am vergangenen Wochenende reichte am Dienstagabend beim SC Preußen Münster ein Treffer für die drei Punkte. Der eingewechselte Marcel Hilßner entschied die niveauarme Partie nach einem blitzsauberen Konter. "Beim Tor kurz vor Schluss war auch eine Portion Glück dabei. Wir sind natürlich hochzufrieden, dass wir als Sieger vom Platz gehen und nun 40 Punkte haben", bilanzierte Hansa-Trainer Jens Härtel nach dem dritten Auswärtssieg in Folge. Seine Mannschaft trifft am kommenden Spieltag am ungeliebten Montagabend auf den Halleschen FC.

Viel Wind und wenig Chancen

28.Spieltag, 12.03.2019 19:00 Uhr

Preuß.Münster

0

Hansa Rostock

1

Tore:

  • 0:1 Hilßner (87.)

Preuß.Münster: Schulze Niehues - Menig, Kittner, Scherder, Heidemann - Klingenburg, Schweers, Rodrigues Pires - Kobylanski (79. Heinrich), Dadashov, Cueto (65. P. Hoffmann)
Hansa Rostock: Gelios - Ahlschwede, Hüsing, Riedel, Cros (88. Rankovic) - Soukou, Bülow, Wannenwetsch, Scherff - Biankadi (77. M. Pepic), Breier (46. Hilßner)
Zuschauer: 6148

Weitere Daten zum Spiel

Die Rostocker begannen engagiert und deuteten in der Anfangsphase an, dass sie sich an diesem Abend bei windigem Wetter nicht verstecken wollten. Allerdings waren die Offensivbemühungen zu unpräzise und ebbten schnell wieder ab. In der Abwehr standen die Gäste zunächst sicher, anders als noch bei der 1:4-Klatsche im Hinspiel, als Hansa bereits nach sechs Minuten mit 0:2 zurückgelegen hatte. Die erste große Chance sahen die rund 6.000 Zuschauer in der 16. Minute - es war eine Doppelchance für Münster: Erst kam Rufat Dadashov (Dreifach-Torschütze im Hinspiel) nach einem Freistoß im Strafraum zum Abschluss, dann im Nachsetzen Lion Schweers, doch Rostocks Oliver Hüsing blockte beide Schüsse - starke Rettungstat vom Innenverteidiger. Elf Minuten später hatten die Hausherren bei einem Weitschuss von Lucas Cueto die erste Möglichkeit aus dem Spiel heraus, die Kugel rauschte nur knapp am Kasten vorbei.

Der FC Hansa agierte in dieser Phase zu passiv, kam aber trotzdem überraschend ebenfalls zu einer guten Möglichkeit: Nach einem verunglückten Abspiel von Preußen-Keeper Maximilian Schulze Niehues schnappte sich Pascal Breier den Ball und versuchte aus gut 25 Metern ins leere Tor zu schlenzen - ohne Erfolg (32.). Während das Wetter einige stürmische Böen zu bieten hatte, war der erste Durchgang insgesamt ein laues Lüftchen.

Hilßner mit viel Dynamik und dem Siegtreffer

Auch die zweite Hälfte kam zunächst verhalten daher, viele Zweikämpfe im Mittelfeld bestimmten das Geschehen. Die Partie plätscherte vor sich hin, sanfte Gefahr ging nur von Standardsituationen aus. In der 73. Minute trat Cebio Soukou endlich mal beherzt an, sprintete mit dem Ball am Fuß bis an den gegnerischen Strafraum und spielte den Ball rechts hinaus auf Marcel Hilßner (für Breier eingewechselt), der allerdings ins Nichts flankte. Als das 0:0 deutliche Formen annahm, klappte es doch noch mit dem Tor: Hilßner nahm einen Soukou-Pass mit und veredelte seinen dynamischen Sololauf mit einem erfolgreichen Abschluss zum entscheidenden 1:0 (87.).

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 12.03.2019 | 22:40 Uhr