Leinsamenbrot (Low Carb)

Zutaten für 1 Brot (ca. 800 g; 16 Scheiben)

  • 80 g Walnusskerne
  • 140 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Leinsamen
  • 40 g Flohsamen-Schalen
  • 150 g Leinsamenmehl
  • 1 1/2 TL feines Meersalz
  • 4 EL Walnussöl
  • 1 TL Roh-Rohrzucker
  • zum Bestreuen: etwas Leinsamen

Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen. Die Walnüsse hacken. Anschließend mit den Sonnen- blumenkernen, Leinsamen, Flohsamenschalen, Leinsamenmehl und Meersalz in einer Rührschüssel am besten mit einem Schneebesen mischen. Öl, Zucker und 350 ml Wasser in mehreren Portionen mit den Quirlen des Handrührgeräts unterrühren. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und zugedeckt etwa 3 Stunden quellen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Das Brot mit Leinsamen bestreuen und im Ofen auf der mittleren Schiene 60 bis 70 Minuten backen. Dabei gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen: Dazu ein Holzstäbchen in das Brot stecken - wenn beim Herausziehen kein Teig daran klebt, ist das Brot fertig.

Das Brot aus dem Ofen nehmen und auf dem Kuchengitter etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig abkühlen lassen. Kühl und trocken gelagert bleibt es bis zu 1 Woche saftig und frisch.

Tipp:

Mehl aus geschrotetem ungeröstetem Leinsamen eignet sich ideal für die Low-Carb-Ernährung. Denn es enthält reichlich Eiweiß, aber nur minimal Kohlenhydrate – maximal 5 Gramm pro 100 Gramm. Außerdem wartet Leinsamenmehl, das als Nebenprodukt bei der Pressung von Leinöl aus den Samen entsteht, mit einem hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt auf und ist bis heute als Hausmittel für eine natürliche und schonende Darmreinigung beliebt.

Nährwerte pro Scheibe:
ca. 170 kcal, 8 g Eiweiß, 11 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 7 g Ballaststoffe

Empfehlenswert bei:

Arthrose
Blasenentzündung
Colitis ulcerosa
COPD
Darmkrebs-Nachsorge
Depression
Diabetes
Dünndarm-Fehlbesiedelung
Fettleber
Fettstoffwechselstörung
Sodbrennen
Zöliakie (bitte beachten: Die oben genannten Zutaten sind von Natur aus glutenfrei, eine Kontamination mit Gluten im Verarbeitungsprozess ist aber nicht auszuschließen. Verwenden Sie sicherheitshalber nur Zutaten, die als "glutenfrei" gekennzeichnet wurden)

Die Ernährungs-Docs | Sendetermin | 20.01.2020