Zutaten-Lexikon

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Emmer

Ähren des Urgetreides Schwarzer Emmer © Initiative Urgetreide

Emmer zählt zu den sogenannten Urgetreiden, die bereits in der Jungsteinzeit angebaut wurden. Ab dem Mittelalter verdrängte erst der Dinkel, später der Weizen das anspruchslose Getreide. Heute wird Emmer von einigen Bio-Bauern wieder angebaut, denn er hat zwei Vorteile: Die Körner sind von einer festen Hülle umschlossen, die das Getreide vor Schädlingen und Pilzen schützt. Und die dunkle Farbe des Emmer wirkt wie ein natürlicher UV-Schutz.

Die Körner des Emmer sind deutlich härter als die des Weizens und enthalten viele Ballaststoffe sowie wichtige Mineralien wie Eisen, Magnesium und Zink. Sie schmecken leicht nussig. Das Mehl ist gut geeignet zum Backen von Brot, Waffeln oder Pfannkuchen.

Eine Besonderheit ist der Perl-Emmer, bei dem die Schale des Korns aufgeraut wurde. Er wird ähnlich wie Reis als Beilage verwendet oder kann zu Bratlingen verarbeitet werden.

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