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Weizenkeimöl

Ein kleines Fläschchen mit Korken und honiggelbem, flüssigem Inhalt. © fotolia.com Foto: HLPhoto

Das orangegelbe Weizenkeimöl riecht und schmeckt deutlich nach Getreide. Es wird aus den vitalstoffreichen Keimlingen der Weizenkörner hergestellt und gilt als sehr gesundheitsfördernd. Da man mehrere Tonnen Weizen benötigt, um einen Liter des Öls zu gewinnen, ist Weizenkeimöl recht teuer.

Das Öl enthält einen hohen Anteil an gesunden, aber hitzeempfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Deshalb muss es durch schonende Kaltpressung gewonnen werden - am besten unter Abschluss von Luft und Licht. Dann bleiben die guten Inhaltsstoffe optimal erhalten. Weizenkeimöl eignet sich deshalb auch nicht zum Braten oder Kochen, sondern ausschließlich für die kalte Küche. Es verfeinert Salate, Dips, Dressings - eventuell auch eine Gemüsesuppe, aber erst nach dem Anrichten.

Weizenkeimöl hat einen besonders hohen Gehalt an dem Antioxidans Vitamin E (Tocopherol), das gegen freie Radikale im Körper wirkt und somit die Zellgesundheit schützt. Es wirkt insbesondere positiv auf die Haut. Durch seine gesunde Fettsäurenzusammensetzung hilft Weizenkeimöl, den Cholesterinspiegel zu senken, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und die Immunabwehr zu stärken. Wegen seiner antioxidativen Wirkung wird Weizenkeimöl auch gern omega-3-reichen Ölmischungen zugesetzt.

Weizenkeimöl selbst enthält etwa 19 Prozent gesättigte Fettsäuren (Palmitinsäure, Stearinsäure), 20 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure) und etwa 64 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren - vor allem Linolsäure. Die lebenswichtige Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure ist zu etwa 4 Prozent enthalten. In Weizenkeimöl finden sich außerdem die Vitamine A, B, D und K.

Wegen seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist Weizenkeimöl sehr empfindlich und sollte lichtgeschützt und kühl gelagert werden. Ungeöffnete Flaschen halten sich höchstens zwölf Monate. Nach Anbruch das Öl im Kühlschrank lagern und innerhalb von sechs bis acht Wochen aufbrauchen. Beim Temperaturwechsel kalt/warm können sich Ausflockungen ergeben - sie sind unbedenklich.

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Rezepttitel
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