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Lorbeerblatt

Getrocknete Lorbeerblätter liegen auf einem hellen Holztisch. © NDR Foto: Claudia Timmann

Die Blätter des ursprünglich aus Vorderasien stammenden Lorbeerbaums werden weltweit zum Kochen verwendet, besondere Bedeutung hat der Lorbeer für die Mittelmeerküche, er ist fester Bestandteil des "bouquet garni" (Kräutersträußchen, traditionell bestehend aus Petersilie, Thymian und Lorbeer).

Lorbeerblätter sind getrocknet im Handel erhältlich, sie sollten eine olivgrüne Farbe haben und nicht braun sein. Gemahlener Lorbeer ist nicht zu empfehlen, da er schnell den typischen, herb-würzigen Geschmack verliert und dann bitter schmeckt.

Frische Lorbeerblätter würzen noch intensiver als getrocknete, sind in Deutschland aber nur selten im Handel erhältlich. Generell gilt: Lorbeer immer nur vorsichtig und in geringen Mengen verwenden, oft reicht ein halbes mitgekochtes Blatt. Lorbeerblätter werden nicht mitgegessen, sondern vor dem Verzehr aus dem Essen entfernt. Lorbeer würzt in erster Linie kräftige Fleisch- und Fischgerichte, Soßen, Suppen und Eintöpfe.

Lorbeerbäume sind nicht winterhart, können aber in Pflanzenkübeln gut angebaut werden – im Winter müssen sie gegen Frost geschützt werden. Als Heilpflanze kann Lorbeer gegen Blähungen helfen, der Rauch der Blätter wirkt antiseptisch, das aus den Früchten gewonnene Öl hat wundheilende Wirkung. Lorbeerblätter wurden in der Antike auch für rituelle Zwecke genutzt: Der Verzehr von größeren Mengen führt zu Bewusstseinsstörungen und Trancezuständen.

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Rezepttitel
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