Andrei Ionita © NDR Foto: Nikolaj Lund

Sinfoniekonzert mit Reinhardt und Ioniță

Stand: 09.07.2021 12:00 Uhr

Zwei junge Musiker*innen, die seit einiger Zeit international für Aufsehen sorgen, geben in diesem Konzert ihr Debüt bei der NDR Radiophilharmonie.

In diesem Sinfoniekonzert geben zwei junge Musiker*innen ihren Einstand bei der NDR Radiophilharmonie. Die aus Saarbrücken stammende Dirigentin Ruth Reinhardt ist schon länger international unterwegs: Abschluss an der New Yorker Juilliard School, Engagements in Seattle, Dallas und Los Angeles sowie Gastdirigate in Berlin, Stockholm und Cleveland. Der aus Bukarest stammende Cellist Andrei Ioniță wurde u. a. beim ARD-Musikwettbewerb und beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau ausgezeichnet. An diesem Abend präsentieren sie Ihnen Werke von Glanert, Haydn und Dvořák. Wenngleich die Programmpunkte auf den ersten Blick wenig miteinander gemein haben, verweisen sie bereits auf das Brahms-Festival der NDR Radiophilharmonie im Februar.

4. Sinfoniekonzert A
Do, 27.01.2022 | 20 Uhr
Fr, 28.01.2022 | 20 Uhr
Hannover, Großer Sendesaal (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22)

Ruth Reinhardt Dirigentin
Andrei Ioniță Violoncello
NDR Radiophilharmonie

Detlev Glanert
Weites Land
"Musik mit Brahms" für Orchester
Joseph Haydn
Violoncellokonzert C-Dur Hob. VIIb:1                   
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76

"Das Gelbe Sofa" | 19 Uhr
im Großen Sendesaal: Künstler*innen des Abends im persönlichen Gespräch mit Friederike Westerhaus

Der Vorverkauf für diese Veranstaltung beginnt am 01.11.2021. Den Ticketlink finden Sie zu gegebener Zeit hier.

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Mit Brahms im Sinn

Ebenso wie Brahms ist auch Detlef Glanert Hamburger. Und mit Brahms hat er sich im Laufe seiner über 40 Jahre währenden Karriere immer wieder beschäftigt. Sein 2014 komponiertes Orchesterstück "Weites Land" arbeitet mit den Anfangstakten von Brahms‘ Vierter Sinfonie. Wobei das Wort "arbeiten" nicht im entferntesten erahnen lässt, wie viel Sinnlichkeit und herbe Schönheit das Stück enthält.

"Es ist viel Norddeutschland darin, der Brahmsische Geruch von Marschland und großen Himmeln." Detlef Glanert

Eine späte Haydn-Entdeckung

Für Brahms wiederum war Joseph Haydn von besonderer Bedeutung: "Das war ein Kerl! Wie miserabel sind wir gegen so was!", meinte Brahms. Haydns Cellokonzert Nr. 1 konnte er allerdings nicht kennen. Das wurde nämlich erst 1961 wiederentdeckt und mauserte sich rasch zu einem Repertoire-Stück für alle Cellisten.

Selten zu hören: Dvořáks Fünfte

Dirigentin Ruth Reinhardt hat ein Faible für slawische Musik. Und das zeigt sich auch in Hannover: Denn die nicht oft zu hörende Sinfonie Nr. 5 von Antonín Dvořák steht auf dem Programm. Auch hier scheint wieder ein Zusammenhang mit Brahms auf: Dessen enger Freund und hoch geschätzter Kollege kein Geringerer als Dvořák war.

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