Vorverkauf läuft: Berlioz' Requiem bei den Kunstfestspielen

Der renommierte Dirigent Ingo Metzmacher ist seit 2016 Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen in Hannover.

Nach der so überaus erfolgreichen Aufführung der "Gurre-Lieder" im Mai 2016 versammeln die KunstFestSpiele Herrenhausen 2018 ein weiteres Mal die musikalischen Kräfte in Hannover für ein außergewöhnliches und großformatiges Werk: Das Requiem von Hector Berlioz. Der Vorverkauf für dieses Konzert hat begonnen. Als besonderes Angebot werden die begehrten Plätze im Parkett bei freier Platzwahl zu einem Sonderpreis angeboten.

Kunstfestspiele Herrenhausen
So. 27.05.2018 | 11 Uhr
Hannover, Kuppelsaal (Theodor-Heuss-Platz 1-3)

NDR Radiophilharmonie
Orchester der HMTMH
Ingo Metzmacher Dirigent
Werner Güra Tenor
Mitwirkende hannoversche Chöre:
Bachchor, Norddeutscher Figuralchor, Capella St. Crucis, Collegium Vocale, Johannes-Brahms-Chor, Mädchenchor Hannover, Junges Vokalensemble, Knabenchor Hannover, Kammerchor Hannover

HECTOR BERLIOZ
Grande messe des morts "Requiem" op. 5
für Tenor, gemischten Chor und Orchester

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Kooperationsprojekt hannoverscher Institutionen

In Kooperation mit der NDR Radiophilharmonie und dem Orchester der Musikhochschule werden acht hannoversche Chöre beteiligt sein. Zudem konnten die KunstFestSpiele den international renommierten Tenor Werner Güra für das Konzert gewinnen. Unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher wird die monumentale Partitur des Requiems von Hector Berlioz mit ihren Fernorchestern und Raumklangeffekten zum ersten Mal in Hannover erklingen.

Eindrucksvolle Wirkung

Berlioz' "Grande messe des morts" bezieht ihre eindrucksvolle Wirkung aus der Spannung zwischen den imposanten Raumklangeffekten, die durch vier im Zuschauerraum verteilte Blechbläsergruppen, 16 Pauken und die große Chor- und Orchesterbesetzung erzielt werden, und den stilleren Abschnitten. Obgleich Berlioz den traditionellen Text der Totenmesse weitgehend unverändert vertont, steht nicht der religiöse Kern der Totenklage im Mittelpunkt. Das Werk wechselt vielmehr zwischen dem eher offiziellen Charakter eines Memorials für die Toten der Julirevolution von 1830 und der persönlichen Trauer um die Gefallenen, die in den ruhigen Passagen ihren Ausdruck findet.