Der Dirigent Richard Egarr im Porträt © NDR Foto: Marco Borggreve

Bach und Händel mit Richard Egarr als Dirigent und Orgelsolist

Stand: 09.07.2021 12:00 Uhr

Richard Egarr ist ein oft und gerne gesehener Gastdirigent in unserer Barock-Reihe. An diesem Abend ist er zudem solistisch an der Orgel zu erleben: in Händels Konzert "Der Kuckuck und die Nachtigall".

Als Dirigent der NDR Radiophilharmonie war der britische Barockspezialist Richard Egarr in Hannover schon mehrfach zu erleben. Diesmal hat sich Egarr mit seinem Programm für eine Gegenüberstellung der Giganten Bach und Händel entschieden und präsentiert absolute Highlights des Barockrepertoires. Und bei dieser Gelegenheit greift der langjährige Kammermusikpartner von Andrew Manze auch selbst in die Orgel-Tasten.

4. Barockkonzert
Fr, 24.06.2022 | 18 Uhr
Hannover, Großer Sendesaal (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22)

Richard Egarr Dirigent
NDR Radiophilharmonie

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Georg Friedrich Händel
"Arrival of the Queen of Sheba" aus "Salomon" HWV 67
Orgelkonzert F-Dur HWV 295 "Der Kuckuck und die Nachtigall"
Wassermusik HWV 348–350 (Auszüge)

Der Vorverkauf für diese Veranstaltung beginnt am 01.11.2021. Den Ticketlink finden Sie zu gegebener Zeit hier.

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Bachs berühmte "Brandenburgische Konzerte"

Häufig erlangen Werke bekannter Komponisten durch griffige Beinamen noch einmal mehr an Berühmtheit. Mit den "Brandenburgischen Konzerten" zum Beispiel verbinden wir sofort bestimmte Klänge, Bilder oder Stimmungen. Dabei stammt der Titel der Sammlung gar nicht von Bach. Er verweist lediglich auf den Widmungsträger, Markgraf Christian von Brandenburg. Komponiert wurden die sechs "Konzerte für mehrere Instrumente", wie es bei Bach nüchtern heißt, in Weimar und Köthen. Dabei hatte er ganz konkrete Solisten im Blick. Während er im Konzert Nr. 1 eine Violino piccolo brillieren lässt und die Hörner für Jagdatmosphäre sorgen, entstand das Konzert Nr. 2  für die reizvolle Kombination von vier hohen Instrumenten als Solisten: Trompete, Oboe, Flöte und Violine.

Händel-Highlights

Ähnliche Popularität wie die "Brandenburgischen Konzerte" genießt auch Händels "Wassermusik". Hier zumindest liegt die Bezeichnung nahe, denn die insgesamt drei Orchestersuiten waren für eine Freiluftaufführung auf der Themse bestimmt. Der frischgebackene englische König George I., vormals Kurfürst von Hannover, verwöhnte damit sich und seine illustren Gäste. Auch die Einleitung zum Dritten Akt des Oratoriums "Solomon" zählt zu den großen Händel-Hits - erst recht seit sie vom Dirigenten Thomas Beecham zum "Einzug der Königin von Saba" geadelt wurde. Und wenn eines seiner Oratorien beim Publikum mal nicht so ziehen wollte, streute Händel persönlich ein Orgelkonzert ein, gern auch garniert mit Vogelstimmen. Schließlich sollte dem Publikum ja Abwechslung geboten werden.

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