Stand: 15.04.2016 10:30 Uhr

Katharina Kühl

Instrument
Violoncello

Beim NDR Elbphilharmonie Orchester seit dem
1. September 2010

Biografisches

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Katharina Kühl wurde 1984 in Hildesheim geboren. Sie begann das Cellospiel im Alter von fünf Jahren, war mehrere Jahre Jungstudentin an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Christiane Aydintan und schloss im Jahr 2009 ihr Diplomstudium bei Prof. Bernhard Gmelin an der Hamburger Musikhochschule ab. Im Anschluss daran absolvierte sie ein Masterstudium bei Prof. Frans Helmerson an der HfMT Köln.

Bis zum Jahr 2013 war sie Mitglied des Almandin Quartetts, welches für zwölf Jahre einen sehr großen Stellenwert in ihrem musikalischen Leben hatte und mit dem sie regelmäßig in renommierten Kammermusikreihen und bei Festivals im In- und Ausland zu Gast war.

Sowohl solistisch als auch mit dem Quartett wurde Katharina Kühl mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. In den Jahren 2006/2007 war sie Preisträgerin des Wettbewerbs der Elise-Meyer-Stiftung Hamburg. Im November 2006 wurde ihr der Masefield-Studienpreis der Alfred-Toepfer-Stiftung verliehen. Dem Streichquartett wurden neben einem ersten Preis beim Charles Hennen Concours in Holland und dem ersten Preis des Mendelssohn-Wettbewerbs der deutschen Musikhochschulen der Praetorius Musikpreis 2005 des Landes Niedersachsen und der Bruno-Frey-Preis 2008 der Landesakademie Baden-Württemberg verliehen. Gefördert von der Oscar und Vera Ritter Stiftung, erhielt das Ensemble 2010 den Sonderpreis des Usedomer Musikfestivals.

Katharina Kühl war von 2005 bis 2010 Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter Stiftung. Seit 2012 ist sie Vorstandsmitglied der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters.

Wie ich zu meinem Instrument kam ...

"Ich erinnere mich, dass ich als noch recht kleines Kind den Plan hatte, Cello, Trompete und Dudelsack zu spielen. Letzteres kam mir durch eine Folge der "Sendung mit der Maus" in den Sinn, in der die Maus Dudelsack spielt, was mich wohl damals irgendwie beeindruckte.
Verwirklicht wurde diese Idee allerdings nie (bis jetzt …), anders als die anderen beiden. Trompete habe ich mit sieben Jahren angefangen zu spielen und bin auch über zehn Jahre lang dabei geblieben; es war allerdings immer nur ein Nebeninstrument, da das Cello, womit ich mit fünf Jahren begonnen habe, eindeutig wichtiger war. Die Liebe dazu wurde unter anderem durch eine Cellistin geweckt, die später auch noch für einige Jahre meine Lehrerin werden sollte. Ich hatte sie damals als Continuo-Spielerin unter der Leitung meines Vaters, der damals Kantor war, ganz aus der Nähe erlebt und war von ihr und ihren blonden Korkenzieher-Locken fasziniert."