Herbert Blomstedt im Kieler Schloss

"Kein anderer hat es geschafft, die Musik so mit Sinn und durchgehender Schönheit zu füllen." Das sagt Herbert Blomstedt über Anton Bruckner. Und seine unzähligen Bewunderer sagen es über Blomstedt, der seit mehr als 60 Jahren die Konzertsäle dieser Welt mit seinen demutsvollen Interpretationen, seiner uneitlen Persönlichkeit und seinem unstillbaren musikalischen Mitteilungsbedürfnis erfüllt. Im Oktober eröffnete der Maestro die Aboreihe im Kieler Schloss mit - natürlich - einer Bruckner-Sinfonie.

Sa, 19.10.2019 | 20 Uhr
Kiel, Schloss (Dänische Straße 44)

Herbert Blomstedt Dirigent
NDR Elbphilharmonie Orchester

JOSEPH HAYDN
Sinfonie Nr.104 ("Londoner")
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 6 A-Dur

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Blomstedt und Bruckner

Die überragende Erfahrung des über 90-jährigen Maestro in Sachen Bruckner manifestierte sich bereits in etlichen CD-Aufnahmen mit verschiedenen Orchestern sowie in wiederholten Bruckner-Aufführungen mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester.

Nun hat Blomstedt die zu Unrecht oft vernachlässigte Sechste Sinfonie im Gepäck. "Man will gar nicht, dass das Stück aufhört. Es wird schöner und schöner und schöner", beschreibt der Dirigent etwa den zweiten Satz dieser Sechsten. Bruckner selbst bezeichnete sie als seine "Keckste" – eine Charakterisierung, die ganz generell auch auf die Musik Joseph Haydns zutrifft, dessen kongeniale 104. Sinfonie das Konzert eröffnet.

Orchester und Chor