Dirigent Alan Gilbert im Porträt © NDR Foto: Peter Hundert

Abgesagt: Martin Fröst & Alan Gilbert

Stand: 29.10.2020 16:00 Uhr

Die Veranstaltung kann aufgrund der aktuellen Beschlüsse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden.

Details zur Rückerstattung der Ticketpreise finden Sie auf folgender Seite unseres Vertriebspartners, der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft: Informationen zur Rückerstattung abgesagter Veranstaltungen.

ABGESAGT - Do, 05.11.2020 | 18.30 Uhr
ABGESAGT - Do, 05.11.2020 | 21 Uhr
ABGESAGT - So, 08.11.2020 | 10.30 Uhr
ABGESAGT - So, 08.11.2020 | 13 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

ABGESAGT: Einführungsveranstaltungen jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn im Großen Saal

Alan Gilbert Dirigent
Martin Fröst Klarinette
NDR Elbphilharmonie Orchester

WITOLD LUTOSŁAWSKI
Dance Preludes
für Klarinette, Harfe, Klavier und Streicher
AARON COPLAND
Klarinettenkonzert
JEAN SIBELIUS
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105

In meinen Kalender eintragen

Martin Fröst: Dance Preludes & Coplands Klarinettenkonzert

Klarinettist Martin Fröst im Porträt. © Mats Baecker Foto: Mats Baecker
Klarinettist Martin Fröst spielt Copland und Lutosławski.

Gemeinsam mit dem schwedischen Ausnahmeklarinettisten Martin Fröst interpretiert er - wie ursprünglich geplant - zwei buchstäblich "tanzende" Werke: Mit den "Dance Preludes" verschrieb sich der polnische Komponist Witold Lutosławski im Jahr 1954 zum letzten Mal ganz der Folklore seiner osteuropäischen Heimat; und in seinem für den legendären Jazz-Klarinettisten Benny Goodman geschriebenen Klarinettenkonzert absorbierte der Amerikaner Aaron Copland zahlreiche Einflüsse des Jazz, aber auch Eindrücke von den Straßen in Rio de Janeiro, wo er sich zur Zeit der Komposition aufhielt.

Kultmusik: Sibelius' Sinfonie Nr. 7

In eine ganz andere Welt entführt darauf hin Jean Sibelius' Siebte Sinfonie. Mit einem betont natürlichen "Fließen-Lassen" der Musik im Rahmen eines einzigen langen Satzes verabschiedete sich Sibelius von allen Erwartungen an eine Sinfonie wie auch von der Gattung, ja, vom Komponistendasein selbst. Die Siebte sollte die letzte Sinfonie des großen Finnen bleiben, bevor er sich drei Jahrzehnte vor seinem Tod zur Ruhe setzte. Von manchen Kritikern einerseits als zu konservativ oder "filmmusikalisch" verurteilt, sollten die lichten Streicherklänge der Siebten andererseits noch von den Pionieren der Spektralmusik in den 1980er Jahren in Paris als Kultmusik verehrt werden.

Orchester und Chor