Alan Gilbert & Sheku Kanneh-Mason

Der britische Cellist Sheku Kanneh-Mason im Porträt. © Jake Turney Foto: Jake Turney
Weltweite Bekanntheit erhielt der junge britische Cellist Sheku Kanneh-Mason mit seinem Auftritt bei der königlichen Trauung von Prinz Harry und Meghan Markle.

Sheku Kanneh-Mason gibt seinen Einstand beim NDR Elbphilharmonie Orchester mit dem virtuosen Cellokonzert Nr. 1 von Camille Saint-Saëns, in dem der Komponist es ideal verstand, alle Register des Cellos auszukosten, ohne das Soloinstrument dabei im Orchester verschwinden zu lassen.

Mo, 12.10.2020 | 18.30 Uhr
Mo, 12.10.2020 | 21 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Alan Gilbert Dirigent
Sheku Kanneh-Mason Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester

CAMILLE SAINT-SAËNS
Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33
ROBERT SCHUMANN
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Alle Konzerte in der Elbphilharmonie finden im Stundenformat und ohne Pause statt. Weitere Informationen zu den Hygieneregelungen vor Ort finden Sie hier.

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Debüt: Sheku Kanneh-Mason am Cello

Im zweiten Sonderkonzert der neuen Saison debütiert der junge britische Cellist Sheku Kanneh-Mason beim NDR Elbphilharmonie Orchester. Spätestens seit seinem im Fernsehen übertragenen Auftritt auf der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle im Mai 2018 ist er einem Billionen-Publikum weltweit bekannt.

Aber auch seine Erfolge jenseits des royalen Umfelds sprechen für sich: So hat der 1999 geborene Gewinner des BBC Young Musician Competition 2016 bereits mit Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique du Radio France und London Symphony Orchestra zusammengearbeitet sowie zwei rekordverdächtig oft verkaufte Alben veröffentlicht.

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2

Konzertszene: Alan Gilbert dirigiert © dpa Foto: Chris Lee
Alan Gilbert ist ein bekennender Fan von Robert Schumann.

Aus der französischen Romantik geht es danach in die deutsche, wenn Schumann-Fan Alan Gilbert dessen Zweite Sinfonie dirigiert. "In mir paukt und trompetet es seit einigen Tagen sehr", hatte der schwer erkrankte Robert Schumann im Herbst 1845 an Felix Mendelssohn geschrieben. Das Ergebnis war am Ende seine Zweite Sinfonie in strahlendem C-Dur, die in der Tat vom ersten Takt an mit Pauken und Trompeten auftritt und auch mit solchen endet.

Dazwischen aber erlebt der Hörer etwa im schwindelig-rastlosen Scherzo oder im klagenden, an Bachs "Musikalisches Opfer" anklingenden c-Moll-Adagio das ganze musikalische Spiegelbild der zerrissenen Seele Schumanns - wahrhaft melancholisch-schön, "romantisch" eben!

Weitere Informationen
Der britische Cellist Sheku Kanneh-Mason im Porträt. © Jake Turney Foto: Jake Turney

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Orchester und Chor