Der Komponist und Dirigent Thomas Adès © Marco Borggreve Foto: Marco Borggreve

Elbphilharmonie Visions: Thomas Adès und Kirill Gerstein

Stand: 28.04.2020 11:00 Uhr

Das NDR Elbphilharmonie Orchester spielt Werke von Thomas Adès, Francisco Coll und Poul Ruders. Als Solist ist Pianist Kirill Gerstein dabei.

Visions S01E08
Do, 25.02.2021 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Thomas Adès Dirigent
Kirill Gerstein Klavier
NDR Elbphilharmonie Orchester

FRANCISCO COLL
Mural
THOMAS ADÈS
Klavierkonzert Nr. 2
POUL RUDERS
Sinfonie Nr. 5

In Kooperation mit HamburgMusik und NDR das neue werk

Karten können ab sofort bestellt werden, die Bezahlung erfolgt sechs Wochen vor dem Konzert (weitere Informationen hier).

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Mann der Rekorde

Er bricht viele Rekorde: Bereits mit 27 Jahren wurde er Professor an der Royal Academy of Music in seiner Heimatstadt London, im Jahr 2000 erhielt er als bisher jüngster Komponist überhaupt den renommierten Grawemeyer Award und sein 2019 uraufgeführtes Klavierkonzert Nr. 2 wurde binnen eines Jahres schon rund 50 Mal auf den Spielplan gesetzt. Die Rede ist von Thomas Adès. Beim neuen Festival für aktuelle Musik "Elbphilharmonie Visions" darf er natürlich nicht fehlen.

Biennale
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Doppelter Adès

Nach Hamburg kommt Adès in Doppelrolle als Komponist und Dirigent. Er leitet das NDR Elbphilharmonie Orchester höchstpersönlich im Klavierkonzert, das mit seinen zugleich klassischen wie jazzigen Anklängen bereits bei seiner Premiere in Boston in den Himmel gelobt wurde. Es habe eine Qualität, die seit Prokofjew und Ravel nicht mehr erreicht worden sei. Sagt einer, der es wissen muss: Kirill Gerstein spielte die Uraufführung und sitzt auch in Hamburg am Klavier.

Daneben dirigiert Adès die riesig besetzte sinfonische Komposition "Mural" seines spanischen Kollegen Francisco Coll (2016 in Luxemburg uraufgeführt) und die Fünfte Sinfonie des Dänen Poul Ruders. Ganz traditionell hat diese einen lebendigen ersten, einen introvertierten zweiten und einen tänzerischen dritten Satz. Die einzigartige Klangpalette weist dann aber doch ins Uraufführungsjahr 2015.

Orchester und Chor