Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand im Gegenlicht. © picture-alliance Foto: Arne Dedert

Greifswald: Falsche Lehrerin zu Haftstrafe verurteilt

Stand: 25.04.2023 16:53 Uhr

Vor dem Amtsgericht Greifswald ist eine 25-jährige Frau zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht sah die Tatbestände der Urkundenfälschung und des Betrugs in mehr als 50 Fällen als erwiesen an.

Die 25-Jährige hatte die Vorwürfe bereits zum Prozessauftakt eingeräumt. Unter anderem fälschte sie ihre Abschlusszeugnisse über das erste und zweite Staatsexamen und erschlich sich damit eine Anstellung als Lehrerin. Bis Oktober vergangenen Jahres unterrichtete sie mehrere Monate an der Grundschule Kinderkunstakademie in Greifswald.

Hoher Schaden durch Computerbetrug

Nach Angaben des Direktors des Amtsgerichtes Greifswald wurde die Frau zudem wegen Computerbetrugs verurteilt. Sie habe unter falscher Identität Produkte im Internet erworben und diese nicht bezahlt. Der Schaden liege bei rund 100.000 Euro.

Frau saß in U-Haft ein

Seit Bekanntwerden des Betruges saß die Frau in Untersuchungshaft ein. Sie erkannte das Urteil an, es ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Die Verurteilte kann frühestens nach Verbüßen von zwei Dritteln ihrer Haftstrafe auf Entlassung hoffen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Regionalnachrichten aus Greifswald | 25.04.2023 | 17:30 Uhr

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