Stand: 24.06.2019 16:44 Uhr

Der Eurofighter - vom Prestige- zum Problemjet

Ein Eurofighter startet beim Luftwaffengeschwader "Steinhoff" auf dem Flughafen in Laage. © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck/ dpa-Bildfunk
Fliegt mit zweifacher Schallgeschwindigkeit: ein Eurofighter des Luftwaffengeschwaders "Steinhoff".

Der Eurofighter ist ein von Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien entwickelter Kampfjet. Die Luftwaffe der Bundeswehr unterhält nach eigenen Angaben 140 Maschinen.

Der typischerweise einsitzige Jet ist 15,9 Meter lang und fliegt mit zweifacher Schallgeschwindigkeit. Er kann sowohl für Luft-Luft- als auch für Luft-Boden-Kämpfe bewaffnet werden.

Politische Diskussionen um den Jet

Um das einstige europäische Prestigeprojekt gab es unter anderem in Deutschland lange politische Diskussionen. So wurden neben den Anschaffungskosten von mehr als 100 Millionen Euro pro Jet mehrmals technische Mängel an dem Flugzeug kritisiert. Deutschland hatte 2015 deshalb die Abnahme weiterer Flugzeuge kurzfristig ausgesetzt.

Auf den Exportmärkten wird der Eurofighter als "Typhoon" vermarktet. Nach Hersteller-Angaben wurden bisher mehr als 500 Eurofighter an sieben Länder ausgeliefert: neben den vier Entwicklerländern sind das Österreich, der Oman und Saudi-Arabien.

(Quelle: dpa)

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Nordmagazin | 24.06.2019 | 19:30 Uhr

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