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Vorbild Pariser Klimaabkommen? Die Weltnaturkonferenz in Kanada

Montag, 05. Dezember 2022, 20:33 bis 21:00 Uhr, NDR Info

Ein Nationalpark-Schild auf Hiddensee, Rügen. © picture alliance Foto: A.Held

Ein Feature von Stephan Hübner und Antje Passenheim, ARD Studio New York

Ein Buckelwal springt aus dem Wasser. © Colourbox Foto: KonArt
Auch Buckelwale gehören zu den gefährdeten Arten.

Erst Ägypten, jetzt Kanada: Nach der Welt-Klimakonferenz beginnt die Weltkonferenz für Biodiversität in Montreal. Wissenschaftler sagen, die Klimakrise und das Artensterben sind zwei Seiten einer Medaille. Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind mittlerweile vom Aussterben bedroht, weil Menschen ihre Lebensgrundlage zerstören. Ab Mittwoch soll auf der UN-Konferenz in Kanada ein neues Abkommen zum Erhalt der biologischen Vielfalt verabschiedet werden. Naturschützer erhoffen sich ein Regelwerk, das genauso wichtig wie das Pariser Klimaschutzabkommen sein wird. Ihr Ziel: 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresfläche soll in Naturschutzgebiete umgewandelt werden. Plastikmüll soll es gar nicht mehr geben. Wie realistisch sind diese Forderungen? Was kann die Weltnaturkonferenz bewirken?

Antje Passenheim und Stephan Hübner berichten über ehrgeizige Ziele, ausgestorbene Arten und Projekte, die Hoffnung machen.

 

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