Blick auf die Hände eines Menschen der diese mit Seife wäscht © imago images / photothek

Weniger Infektionskrankheiten durch aktuelle Hygieneregeln

Stand: 23.11.2020 19:31 Uhr

Masken tragen, Hände waschen, Abstand halten: Die Hygieneregeln schützen vor Infektionen - und zwar nicht nur gegen das Coronavirus.

Andere Infektionskrankheiten haben in Hamburg in diesem Jahr deutlich abgenommen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Instituts für Hygiene und Umwelt. Die Liste ist lang und eindeutig: Bei eigentlich allen meldepflichtigen Infektionskrankheiten sind in diesem Jahr weniger Fälle registriert worden als im Vorjahreszeitraum. Hatten 2019 bis Anfang November noch mehr als 4.700 Hamburgerinnen und Hamburger eine Grippe, waren es in diesem Jahr etwa 3.900. Impfungen gegen Grippeviren waren allerdings auch stärker nachgefragt.

Weniger Magen-Darm-Erkrankungen und Kinderkrankheiten

Besonders deutlich ist der Effekt der Hygieneregeln bei Krankheitserregern, die vor allem durch sogenannte Schmierinfektionen übertragen werden - also durch kleinste Spuren, an Händen oder Gegenständen. Mit Rota- oder Noroviren, die schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können, haben sich in diesem Jahr nur knapp 570 Hamburger und Hamburgerinnen angesteckt. Im vergangenen Jahr waren es bis November bereits über 2.400. Weniger Fälle gab es unter anderem auch bei Windpocken, Keuchhusten und Masern.

Krankenhäuser füllen sich mit Corona-Patienten

In den Hamburger Krankenhäusern nimmt die Zahl der Corona-Patienten und -Patientinnen unterdessen weiter zu. Genügend Intensivbetten sind noch frei, das aber auch, weil Krankenhäuser wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf inzwischen nicht dringende Operationen verschieben, heißt es aus der Hamurger Gesundheitsbehörde.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 23.11.2020 | 17:00 Uhr

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