In Bewegungsunschärfe aufgenomme Szene in der Menschen eine Straße überqueren. © picture alliance Foto: Hauke-Christian Dittrich

422 neue Corona-Fälle in Hamburg - auch Senat betroffen

Stand: 11.11.2020 06:25 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Hamburg auf einem hohen Niveau. Am Dienstag sind in der Hansestadt 422 neue Fälle registriert worden - auch der Senat ist jetzt betroffen.

Seit Beginn der Pandemie wurden nach Angaben der Sozialbehörde insgesamt 17.859 Menschen in Hamburg positiv auf das Coronavirus getestet. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts können inzwischen etwa 10.400 davon als genesen angesehen werden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche liegt in Hamburg jetzt bei 164,1.

Auch Senat betroffen

Andreas Rieckhof, Staatsrat der Wirtschaftsbehörde, im Corona-Testzentrum am Flughafen © picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa
Staatsrat Andreas Rieckhof bei einem Corona-Test im Sommer am Flughafen. Jetzt wurde er positiv getestet.

Auch im Hamburger Senat gibt es einen Corona-Fall: Nach Informationen von NDR 90,3 wurde Wirtschafts-Staatsrat Andreas Rieckhof (SPD) positiv getestet. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) ist vorsichtshalber in häuslicher Quarantäne. Das gilt auch für Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) und seinen Staatsrat Michael Pollmann. Die beiden warten gerade auf das Ergebnis ihrer Corona-Tests.

Sechs weitere Todesfälle in einer Woche

Nach Angaben vom Montag werden 264 Corona-Patientinnen und -patienten in den Krankenhäusern der Hansestadt behandelt. Auf Intensivstationen liegen demnach 68 Infizierte, 54 davon kommen aus der Hamburg. Bislang starben nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 262 Menschen an einer Covid-19-Erkrankung, wie am Dienstagabend mitgeteilt wurde. Seit der letzten Aktualisierung der Zahl vor einer Woche sind damit sechs weitere Fälle dazugekommen.

Telefon-Hotline für Fragen zum Coronavirus

Allgemeine Fragen zum Coronavirus werden unter der Telefon-Hotline 040 / 428 284 000 beantwortet. Bei auftretenden grippeähnlichen Symptomen in Verbindung mit Kontakt zu erkrankten Personen sollte der Hausarzt oder der Arztruf 116117 telefonisch kontaktiert werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.11.2020 | 17:00 Uhr

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