Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), steht auf dem Gelände des Containerterminal Altenwerder. © picture alliance/dpa Foto: Christian Charisius

Was Hamburgs städtische Top-Manager verdienen

Stand: 04.11.2020 06:51 Uhr

Die Chefs von Hamburgs öffentlichen Unternehmen haben im vergangenen Jahr zum Teil deutlich mehr verdient als 2018. Spitzenreiterin bleibt HHLA-Chefin Angela Titzrath, wie aus dem Vergütungsbericht des Senats hervorgeht.

Mehr als zehnmal so viel wie der Durchschnitt aller HHLA-Mitarbeitenden bekommt die Vorstandsvorsitzende des Hafenkonzerns. Ihre Vorstandsbezüge summieren sich auf knapp 940.000 Euro - das ist ein Plus von rund zehn Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr. Dazu kommen noch einmal 2,8 Millionen Euro für die Altersversorgung.

UKE-Chef auf Platz zwei

Knapp 570.000 Euro verdient der Chef des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Burkhard Göke. Er bringt es damit unter den Vorsitzenden städtischer Unternehmen auf Rang zwei. Verlierer in der Rangliste ist HPA-Chef Jens Meier. Hochbahn-Chef Henrik Falk verdrängt mit 413.000 Euro Hafen-Chef Meier vom dritten Platz.

Dressel: Kluft wird etwas kleiner

Zum Vergleich: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bringt es auf rund 200.000 Euro. Unter dem Strich wird die Kluft zwischen den Gehältern von Vorständen und Mitarbeitern der öffentlichen Unternehmen etwas kleiner, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Aber: Noch immer bekommen die städtischen Unternehmenschefs im Schnitt knapp vier mal so viel wie ihre Angestellten.

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NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 04.11.2020 | 07:00 Uhr

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