Stand: 12.01.2018 07:18 Uhr

Selbstfahrende Busse für die Hafencity

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Die Kleinbusse könnten so ähnlich aussehen wie dieses Modell der Deutschen Bahn.

Fahrerlose Busse sollen bereits in diesem Jahr auf einer Ringlinie in der Hafencity getestet werden. Für das erste bundesweite Modellprojekt in Hamburg stellt das Bundesumweltministerium 3,7 Millionen Euro bereit. Aus Sicherheitsgründen fährt in den ersten beiden Jahren aber noch ein Busfahrer mit.

Ringlinie geplant

Die batteriebetriebenen Kleinbusse der Hamburger Hochbahn werden nicht schleichen, sondern sogar Tempo 50 fahren. Kein Schneckentempo - das gilt sowohl für die Geschwindigkeit der fahrerlosen Busse wie auch für deren Entwicklung. Hochbahn-Chef Henrik Falk nennt erste Details: "Es wird eine Ringlinie sein, wo zwei Fahrzeuge unterwegs sein werden. Und es passen etwa fünf bis sechs Personen in diese Busse." Ein dritter Bus stehe als Ersatz bereit.

Henrik Falk © Hamburger Hochbahn

Fahrerlose Kleinbusse für die Hafencity

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

In der Hamburger Hafencity werden noch in diesem Jahr autonom fahrende Kleinbusse eine Ringlinie bedienen. Laut Hochbahn-Chef Henrik Falk transportieren sie bis zu sechs Personen.

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Zurzeit werden die Kleinbusse auf einem Münchner Werksgelände gestetet. Ihren ersten Einsatz haben sie ab Herbst in der Hafencity. Ganz ohne Fahrer sollen sie in drei Jahren rollen. Die Hochbahn will aber ihre 2.000 Busfahrer keineswegs arbeitslos machen. Falk will nur früh wissen, ob die Selbstfahrtechnik wirklich funktioniert: "Wenn sie sich irgendwann durchsetzen sollte, dann wollen wir uns nicht von außen aufdrücken lassen, wie wir sie einzusetzen haben, sondern dann wollen wir selber am Hebel sein."

Auch die Deutsche Bahn will in Hamburg selbstfahrende Kleinbusse testen. Ob sie schon in diesem Jahr rollen, ist noch unklar.

Ein Linienbus.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.01.2018 | 06:00 Uhr

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