Stand: 08.08.2019 13:13 Uhr

"Santa Fu"-Gelände: Doch keine 200 Wohnungen

Auf dem Gelände der Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel werden doch keine 200 Wohnungen gebaut. Wie das "Hamburger Abendblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtete, ist der Grund, dass zwei frühere Hafthäuser aus Denkmalschutzgründen nicht abgerissen werden dürfen.

Gefängnis von aussen

Baustellenbegehung in der JVA Fuhlsbüttel

Hamburg Journal -

Wenn sich die Baustelle in einem Gefängnis befindet oder wenn ein Gefängnisareal künftig andweitig genutzt werden soll, dann ist es eine ganz besondere Herausforderung.

5 bei 4 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Grundsätzlich will die Justizbehörde am Bau von Wohnungen auf dem Gelände der JVA Fuhlsbüttel festhalten, sagte ein Behördensprecher NDR 90,3. Allerdings werden es wohl weniger Wohnungen als die ursprünglich geplanten 200. Wie viel genau sei derzeit noch unklar, heißt es aus der Justizbehörde.

Frühere Haftgebäude denkmalgeschützt

Das städtische Wohnungsbauunternehmen SAGA sollte die Wohnungen auf dem Gelände von "Santa Fu" realisieren. Da zwei denkmalgeschützte frühere Haftgebäude, die sanierungsbedürftig sind, sich aber grundsätzlich nicht für den Wohnungsbau eignen und ein Teilabriss nicht möglich war, sei die SAGA ausgestiegen, erklärte die Justizbehörde.

Neues Nutzungskonzept in Auftrag gegeben

Jetzt hat Justizsenator Till Steffen (Grüne) das städtische Unternehmen Sprinkenhof beauftragt, ein Nutzungskonzept für die beiden früheren Hafthäuser zu erstellen. Konkrete Planungen gibt es noch nicht. Generell sei es wichtig, dass die nicht mehr benötigten Flächen möglichst schnell für andere Nutzungen zur Verfügung stünden, so Steffen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 08.08.2019 | 13:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

02:16
Hamburg Journal
02:22
Hamburg Journal
02:19
Hamburg Journal