Stand: 03.07.2020 06:37 Uhr  - Hamburg Journal

Neue Kamera soll Corona-Schutz verbessern

Tragen Besucher und Besucherinnen Mundschutz? Sind sie fieberfrei und halten den Mindestabstand ein? Ein neues Produkt aus Hamburg soll alle drei Fragen durch eine neue Technik beantworten. Das Unternehmen Synergeticon hat am Donnerstag im Zentrum für Luftfahrtforschung in Finkenwerder ein computergesteuertes System vorgestellt, das bereits in einem Hamburger Altenheim im Einsatz ist.

Das Ziel: Infektionsschutz erhöhen

Es kann mit seinem Bilderkennungssystem erkennen, ob ein Mensch einen Mund-Nasen-Schutz trägt, wie hoch seine Körpertemperatur ist und ob die Mindestabstände eingehalten werden. Die Kamera soll damit den Infektionsschutz in Unternehmen erhöhen, indem es beispielsweise nur Besucher oder Besucherinnen passieren lässt, bei denen alles im grünen Bereich ist.

Airbus erprobt das System aktuell, aber auch Lufthansa Technik und Scholz Mechanik sind mit im Boot. Die Daten werden anonymisiert in der Kamera gespeichert.

Datenschutz soll gewährleistet sein

Nach Unternehmensangaben ist der Hamburgische Datenschutzbeauftragte bei der Entwicklung beteiligt worden. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) lässt derzeit prüfen, ob Masken- und Temperaturscanner auch flächendeckend am Flughafen eingesetzt werden können - oder an den Eingängen der Hamburg Messe.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 02.07.2020 | 19:30 Uhr

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