Stand: 01.02.2017 08:01 Uhr

Hunderte bei Demo gegen Trump in Hamburg

Einreise-Verbote, Mauerbau, Strafzölle: Mehrere Hundert Menschen haben sich am Dienstagabend an einer privat organisierten Demonstration gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump beteiligt. Sie versammelten sich vor dem US-Generalkonsulat an der Außenalster. Die Polizei sprach von 700 Teilnehmern.

"Laut werden gegen Trumps Politik"

Die Demonstranten appellierten an die US-Regierung, ihre Entscheidungen zu überdenken und riefen andere Länder - vor allem europäische - dazu auf, sich entschlossen gegen Trumps Politik zu stellen. Einige trugen Banner wie: "Love trumps hate" (Liebe übertrumpft Hass).

Die Aktion war erst am Sonntag von einer Gruppe von Studenten der HafenCity Universität angemeldet worden. "Ich habe vom Einreiseverbot für Muslime in die USA gelesen und wollte endlich was unternehmen", sagte Initiator Maximilian Bierbaum dem Hamburg Journal im NDR Fernsehen. "Dann kam spontan die Idee zu der Demo, um endlich laut zu werden gegen Trumps Politik."

100 waren angemeldet

Die Aktion stand unter dem Motto "Brücken bauen, Mauern einreißen". Zu der Kundgebung waren bei der Polizei zunächst 100 Teilnehmer angemeldet. Auf der Ankündigungsseite bei Facebook hatten mehr als 3.000 Menschen ihr Interesse für die Demo bekundet.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 31.01.2017 | 19:00 Uhr

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