Stand: 11.09.2020 08:39 Uhr

Elbchaussee: Auch neuer Umbauplan stößt auf Kritik in Altona

Für den umstrittenen Umbau der Elbchaussee in Hamburg liegt ein neuer Plan vor. Es ist bereits der dritte Entwurf. Doch auch der stößt nicht auf volle Zustimmung der Bezirksversammlung Altona.

Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist die Elbchaussee bisher ein Graus - für die Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplaner auch. Denn der Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer erntete auch für die dritte Version seines Plans Kritik der Bezirksversammlung im Hauptauschuss. Am Donnerstagabend forderten Grüne, SPD und CDU, die Planung grundsätzlich auf Gefahren für Radfahrerinnen und Radfahrer zu überprüfen: Gibt es eine Sogwirkung durch Lastwagen? Rechtfertigen die Steigungen der Elbchaussee noch mehr Tempo-30-Zonen? Kann man Fahrradsymbole auf die Fahrbahn pinseln?

Umbau für kommendes Frühjahr geplant

Die Hamburger Elbchaussee soll für Radfahrer besser benutzbar werden. © Screenshot
Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist es schwer auf der Elbchaussee.

Es geht um den ersten Bauabschnitt zwischen Blankenese und Teufelsbrück. Geplant ist ein Hin und Her von Mischverkehr, Radweg und Radfahrstreifen. Immerhin loben die Bezirkspolitiker in Altonak, dass beim Hotel Jacob der geplante schmale Schutzstreifen zum Radfahrstreifen werden soll, den Autos nicht überfahren dürfen. Der Plan sieht auch den Verlust fast aller Längs-Parkplätze vor. Nur vier bleiben übrig. Der Bau soll im nächsten Frühjahr beginnen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.09.2020 | 08:00 Uhr

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