Stand: 22.04.2020 08:57 Uhr

Coronavirus: So ist die Lage bei Intensivbetten in Hamburg

Ein Intensivbett mit einem Beatmungsgerät.  Foto: Roland Weyrauch
Ein Intensivbett mit Beatmungsgerät. Auf unserer Karte sehen Sie, wo in Hamburg solche Betten noch frei sind.

Auch in Hamburg werden die Intensivstationen auf weitere COVID-19-Patienten und -Patientinnen vorbereitet. Auf dieser Seite finden Sie die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche der Hamburger Krankenhäuser. Auf der unten stehenden Karte sehen Sie, welche Kliniken freie Intensivbetten haben, wo es Engpässe gibt und welche Krankenhäuser derzeit ausgelastet sind.

Angebot der intensivmedizinischen Therapien

Die Daten, die der NDR in dieser Grafik verwendet, erhebt das Deutsche Intensivregister DIVI. Momentan liefern 24 Kliniken in Hamburg ihre Daten an das DIVI.

Unterschiedliche Begrifflichkeiten tauchen in den Daten auf. "Low care" bedeutet: Monitoring, nicht-invasive Beatmung (NIV), keine Organersatztherapie. In die Kategorie "High care" fallen Betten zum Monitoring, zur invasiven Beatmung und zur Organersatztherapie.

"Invasive Beatmung" bedeutet, dass Patientinnen und Patientinnen künstlich über einen Tubus oder einen Luftröhrenschnitt beatmet werden, während bei der "nicht-invasiven Beatmung" lediglich Sauerstoffgeräte und ähnliches im Einsatz sind, die Patientinnen und Patienten also selbstständig atmen und in ihrer Atmung lediglich unterstützt werden. In der Kategorie "High Care" sind Stationen gelistet, die vollständige intensivmedizinische Therapiemöglichkeiten anbieten.

 

Weitere Informationen
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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 22.04.2020 | 12:00 Uhr

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