Stand: 26.08.2020 19:05 Uhr

30 Feuerwehreinsätze wegen Sturmschäden in Hamburg

Hamburger Feuerwehrleute sägen im Stadtteil Winterhude nahe dem U-Bahnhof Lattenkamp Äste von einem Baum ab, der auf die Bahngleise zu stürzen drohte. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt
Feuerwehrleute sägten im Stadtteil Winterhude in der Nähe des U-Bahnhofs Lattenkamp Äste von einem Baum ab, die auf die Gleise zu stürzen drohten.

Das Sturmtief "Kirsten" hat am Mittwoch in Hamburg für 30 Feuerwehr-Einsätze gesorgt. Es gab Sturmschäden durch herabfallende Äste und Überschwemmungen. Störungen gab es auch im S- und U-Bahnverkehr: Die Linie U1 war zeitweise unterbrochen, weil am Bahnhof Lattenkamp Äste auf die Gleise zu fallen drohten. Die S-Bahn-Linie 3 zwischen Stade und Horneburg wurde gesperrt, weil ein umgestürzter Baum die Oberleitung beschädigte. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr mit Drehleitern im Einsatz

Am Nachmittag zog das Sturmtief in Richtung Hamburg. Der Zugverkehr der S3 wurde wegen der beschädigten Oberleitung unterbrochen. Zwischen Horneburg und Stade wurden Busse eingesetzt. Am U-Bahnhof Lattenkamp drohten Äste aus zwölf Metern Höhe auf die Gleise zu stürzen. Der Betrieb der U1 wurde unterbrochen, bis die Feuerwehr die Äste mithilfe einer Drehleiter entfernt hatte.

In Bergedorf war ein ähnlicher Einsatz komplizierter. Die Spezialeinsatzgruppe Höhenrettung habe einen schwer erreichbaren Ast bergen müssen, der an der B5 auf eine Garage zu stürzen drohte, erklärte die Feuerwehr.

Äste fallen auf Autos

Im gesamten Hamburger Stadtgebiet fielen zahlreiche Äste auf Straßen und geparkte Autos. An der Elbchaussee in Othmarschen zertrümmerte ein umgestürzter Baum eine Bushaltestelle. Dort hielt sich nach Angaben der Feuerwehr jedoch niemand auf.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.08.2020 | 19:00 Uhr

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