Der Norden liest – BücherLeben extra

Samstag, 28. November 2020, 18:00 bis 18:30 Uhr

Wenn Daniel Kehlmann "ein wirklich großartiges Buch" liest, denkt er oft: "Ja, so würde man sprechen, wenn die Welt in Ordnung wäre." Die "Freude am gelungenen Sprechen" ist für ihn einer der Gründe, warum der Mensch liest; zum anderen sieht er das Lesen als "Schule der Empathie", die es uns ermöglicht, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Wir sprechen ausführlich mit Daniel Kehlmann über seine Lesebiographie.

Anja Kampmann im Porträt. © imago/VIADATA
Anja Kampmann

In Anja Kampmanns Autorinnenbiographie hätte sich vor ein paar Tagen beinahe eine große Zäsur eingebrannt. Sie war – in der Kategorie "translated literature" – nominiert für den National Book Award, einen der renommiertesten Literaturpreise der USA. Zwar hat die Hamburgerin ihn dann knapp nicht gewonnen, und doch war ihr schon im Moment der Nominierung klar: "Hier passiert etwas Großes." Wir porträtieren die Lyrikerin und Erzählerin.

Und im BUH des Monats wendet sich Marie Schoeß gegen den Unsinn, den sie darin sieht, im Lesen einen Sinn erkennen zu wollen…

Moderation: Alexander Solloch

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