Stand: 12.04.2018 20:32 Uhr

Flensburg-Handewitt siegt problemlos in Lemgo

Hampus Wanne steuerte fünf Tore zum SG-Sieg in Lemgo bei.

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt bleiben Bundesliga-Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen auf den Fersen. Durch den ungefährdeten 32:23 (16:9)-Sieg am Donnerstagabend beim TBV Lemgo konnten die Schleswig-Holsteiner nach Pluspunkten mit den Mannheimern gleichziehen. Allerdings hat der Titelverteidiger zwei Partien weniger ausgetragen. Viel wichtiger war der Erfolg des Teams von Coach Maik Machulla daher wohl im Kampf um die Champions-League-Qualifikation. Beste Werfer für die Norddeutschen waren Anders Zachariassen (sechs Tore) und Hampus Wanne (fünf). Für die Hausherren traf Tim Suton (sieben Treffer) am häufigsten.

Herausragende Deckungsarbeit Schlüssel zum Erfolg

Die SG bestach von Beginn an durch eine herausragende Deckungsleistung. Lemgo fand im Positionsangriff beinahe keine Mittel gegen die sehr bewegliche Flensburger Abwehr - dementsprechend schwach waren viele Abschlüsse. Parade Mattias Andersson - Tempogegenstoß - Tor: So lief es beinahe wie in einer Dauerschleife im ersten Abschnitt ab. Als Wanne in der 22. Minute zum 13:7 traf, war bereits eine kleine Vorentscheidung gefallen. Zur Pause hatte das Machulla-Team seinen Vorsprung sogar auf sieben Tore ausgebaut und dabei noch Chancenwucher betrieben. Einzig seinem Keeper Peter Johannesson hatte es der TBV zu verdanken, nicht noch höher in Rückstand zu liegen.

Dezimierter TBV chancenlos

TBV Lemgo - SG Flensburg-Handewitt 23:32 (9:16)

Tore TBV Lemgo: Suton 7, Engelhardt 4, Hornke 3/3, Hübscher 2, Kogut 2, Zerbe 2, Bartok 1, Ebner 1, Zieker 1
SG Flensburg-Handewitt: Zachariassen 6, Wanne 5, Glandorf 4, Lauge Schmidt 4, Mahé 4/3, Gottfridsson 2, Mogensen 2, Röd 2, Svan 2, Jeppsson 1
Zuschauer: 3.595

Eine Wende war bereits vor Beginn des zweiten Abschnitts nahezu ausgeschlossen. Zu dominant und konzentriert waren die Norddeutschen aufgetreten. Zudem fehlte Lemgos Coach Florian Kehrmann durch die verletzungsbedingten Ausfälle seiner Stützen Jari Lemke, Christian Klimek, Fabian van Olphen und Christoph Theuerkauf das Personal für eine Aufholjagd. So war auch Durchgang zwei eine klare Angelegenheit für den Gast, bei dem neben Keeper Andersson Abwehrchef Tobias Karlsson sowie Wanne besonders zu überzeugen wussten.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 12.04.2018 | 22:40 Uhr

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