Der Göppinger Jon Lindenchrone Andersen (r.) kann Kiels Steffen Weinhold nicht am Wurf hindern. © IMAGO / Eibner

THW Kiel nach klarem Sieg in Göppingen Tabellenzweiter

Stand: 21.11.2021 17:30 Uhr

Der THW Kiel hat in der Handball-Bundesliga den Patzer der Füchse Berlin genutzt und ist auf den zweiten Tabellenplatz geklettert. Die "Zebras" gewannen am Sonntag bei FA Göppingen souverän mit 38:26 (20:15).

von Johannes Freytag

Der Rückstand auf den verlustpunktfreien Spitzenreiter SC Magdeburg beträgt bei einem Spiel mehr aber immer noch sechs Zähler. Dennoch scheint der Meister seine Krise mit dem nun vierten Pflichtspielsieg in Folge überwunden zu haben. Am Mittwoch (18.45 Uhr) geht es für die Kieler in der Champions League bei AaB Aalborg weiter, am Sonntag (16 Uhr) steht in der Liga das Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig an.

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Ein Handball liegt im Tornetz. © picture-alliance Foto: Frank Hoermann / Sven Simon

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THW mit nur kurzer Schwächephase

In Göppingen erwischte der THW einen Blitzstart: Niclas Ekberg mit drei Treffern und Harald Reinkind hatten nach fünf Minuten bereits eine 4:0-Führung herausgeworfen. Die Hausherren waren völlig von der Rolle und kamen mit dem Kieler Tempospiel überhaupt nicht zurecht. Zudem handelte sich FA in der Folgezeit zwei Zeitstrafen ein - und wenig später lag Kiel bereits mit sieben Toren vorn (10./9:2).

Danach wurde es kurios: Erst ließen die "Zebras" Göppingen bis auf einen Treffer herankommen (19./11:10), dann zogen sie wieder auf sechs Tore davon (24./17:11). Domagoj Duvnjak sorgte mit einem wuchtigen Rückraumwurf für die 20:15-Pausenführung der Kieler.

"Zebras" im zweiten Durchgang makellos

Fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da hatte der THW vorzeitig die Weichen auf Sieg gestellt: Ein 4:0-Lauf gepaart mit einem gehaltenen Siebenmeter von Niklas Landin ließ den Vorsprung der Gäste auf neun Tore anwachsen (35./24:15). Und diesmal leistete sich Kiel keine Schwächephase wie in Hälfte eins, sondern hielt Göppingen auf Distanz.

"Alles ist gut, noch 15 Minuten Konzentration", rief Trainer Filip Jicha seinem Team in einer Auszeit zu (45.). Sorgen musste sich der Tscheche aber nicht wirklich machen. Ekbergs elftes Tor im elften Wurf bedeutete das 32:21 (49.). Die Partie war längst gelaufen, aber der Meister blieb hungrig. 38 Treffer waren es am Ende, mehr hatten die Kieler in dieser Saison lediglich in der Champions-League-Partie gegen Elverum (41:36) erzielt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 21.11.2021 | 23:03 Uhr

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