Stand: 09.02.2019 21:02 Uhr

"Recken" mit Auftaktsieg im EHF-Cup

von Johannes Freytag, NDR.de
Hannovers Youngster Vincent Büchner erzielte gegen Rabotnik zwei Treffer.

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf ist mit einem Sieg in die Gruppenphase des EHF-Cups gestartet. Die stark ersatzgeschwächten "Recken" setzten sich am Samstagabend vor 3.500 Zuschauern gegen HC Rabotnik aus Mazedonien mit 24:21 (16:14) durch. Bester Werfer der Niedersachsen war der dänische Weltmeister Morten Olsen, der sieben Treffer erzielte. In der Gruppe B führt Hannover nun knapp vor RK Nexe aus Kroatien, das 28:27 in Tatabanya gewann. Bei den Kroaten treten die "Recken" am kommenden Sonnabend an.

Stark begonnen, stark nachgelassen

Hannover-Burgdorf - HC Rabotnik Pitola 24:21 (16:14)

Tore Hannover: Olsen 7, Pevnov 3, Johannsen 3, Brozovic 2, Kastening 2/2, Häfner 2, Cehte 2, Büchner 2, Feise 1
Tore Rabotnik: Ostroushko 5, Gradjan 5, Kuzmanovski 4, Petrovski 2, Djukic 1, Krstevski 1, Radovic 1, Curlevski 1, Ojlevski 1
Zuschauer: 3.514

"Recken"-Coach Carlos Ortega hatte angesichts der großen Verletzungssorgen der Niedersachsen einige Nachwuchskräfte nominiert. Vincent Büchner, der schon beim 33:22 gegen Stuttgart sein Bundesliga-Tordebüt feierte, führte sich auch auf europäischen Parkett gleich prächtig ein - der 20-Jährige warf die ersten beiden Treffer der Partie. Ohnehin startete der Bundesligist vor knapp 3.000 Zuschauern gut, führte nach sechs Minuten bereits mit drei Toren (6:3). Doch der Gegner aus dem mazedonischen Bitola wirkte nicht beeindruckt und konnte nach einer knappen Viertelstunde wieder ausgleichen (14./8:8). Ortega nahm eine Auszeit und fand dabei offenbar die richtigen Worte. Obwohl die "Recken" in Unterzahl agierten, zogen sie wieder davon. Nach 20 Minuten schlug eine 12:8-Führung zu Buche. Aber die Defensive der Gastgeber stand keineswegs sicher, sodass der Vorsprung zur Pause lediglich zwei Tore betrug (16:14).

Zittern bis in die Schlussphase

Nach Wiederbeginn stellte Evgeni Pevnov schnell auf 17:14. Kai Häfner und Morten Olsen hätten weiter erhöhen können, vergaben jedoch. Den Paraden von "Recken"-Keeper Urban Lesnjak war es zunächst zu verdanken, dass die Gäste in dieser Phase nicht herankamen. Aber es blieb eine enge Partie, weil Hannover immer nervöser und hektischer agierte. Gelungene Defensivaktionen wurden durch überhastete Anspiele in der Offensive zunichte gemacht. Sieben Minuten vor dem Ende war der Vorsprung auf einen Treffer zusammengeschmolzen (53./22:21).

Die Schlussphase wurde dramatisch: Erst traf Häfner am Block vorbei zum 23:21. Im Gegenzug verwarf Milan Djukic für die Mazedonier einen Siebenmeter (58.). Dann folgte eine Zeitstrafe für Hannovers Domagoj Srsen, Lesnjak hielt anschließend mit einer starken Parade den Zwei-Tore-Vorsprung fest (59.). Das reichte, denn Torge Johannsen setzte mit dem 24:21 den Schlusspunkt unter die Partie (60.).

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 09.02.2019 | 22:40 Uhr

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