Hannes Feise (l.) und Evgeni Pevnov von der TSV Hannover-Burgdorf diskutieren mit dem Schiedsrichter © imago images/Eibner

Handball-Bundesliga: "Recken" hadern, Nordhorn-Lingen punktet

Stand: 18.02.2021 21:12 Uhr

Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben auch ihr zweites Bundesliga-Spiel nach der Winterpause verloren. Bei der HSG Wetzlar gab es am Donnerstagabend ein 24:26 (14:16). Die HSG Nordhorn-Lingen spielte bei GWD Minden 27:27 (16:16).

Die "Recken", die am Sonntag gegen Flensburg verloren hatten, brauchten an der Lahn ein paar Minuten, um in Fahrt zu kommen. Zunächst vergaben die Spieler von Trainer Carlos Ortega einige Chancen, dafür stand die Deckung umso besser. Und darauf bauten die "Recken" auf: Ivan Martinovic traf in der 13. Minute zum 8:5. Doch danach war ein Bruch im Spiel der Niedersachsen. Gerade einmal vier Minuten später egalisierte Maximilian Holst für Wetzlar (9:9). Nach dem zehnten Gegentreffer nahm der TSV-Coach seine erste Auszeit (18.).

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Carlos Ortega, Trainer der TSV Hannover-Burgdorf. © imago images/Christian Schroedter Foto: Christian Schroedter

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Aber auch in der Folge unterliefen seinem Team mehr Fehler als dem Gegner. Stefan Cavor, der beste Schütze des Abends, traf für die HSG zum 16:14-Pausenstand (30.) - und nach der Unterbrechung wurde es aus Hannoveraner Sicht nicht besser. Ganz im Gegenteil: Der Rückstand wuchs an, Magnus Fredriksen markierte das 21:17 für die Hessen (42.). Auch wenn die "Recken" nicht aufgaben und noch mehrmals auf einen Treffer verkürzen konnten (21:22/50., 23:24/58.), standen sie am Ende auf verlorenem Posten. Am Ende haderten sie mit einer unnötigen Niederlage.

HSG Wetzlar - TSV Hannover-Burgdorf 26:24 (16:14)

Tore für Wetzlar: Cavor 8, Holst 4/1, Rubin 4, Fredriksen 2, Gempp 2, Lindskog 2, Björnsen 1, Forsell Schefvert 1, Mellegard 1, Srsen 1
Tore für Hannover-Burgdorf: Hansen 5/5, Martinovic 5, Büchner 4, Böhm 2, Jönsson 2, Pevnov 2, Brozovic 1, Donker 1, Feise 1, Mävers 1
Strafminuten: 10 / 8

Nordhorn-Lingen macht es spannend bis zum Schluss

Nordhorn-Lingen tat sich in Minden lange Zeit sehr schwer. Nach einer Viertelstunde lag die Mannschaft von Trainer Daniel Kubes im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause mit drei Toren zurück (5:8). Doch die Hausherren mussten in der Folge aufgrund mehrerer Zeitstrafen lange in Unterzahl spielen, und die HSG wusste dies zu nutzen. Erst gelang Luca de Boer der Ausgleich zum 10:10 (22.), kurz darauf traf Philipp Vorlicek zum 12:10 (24.). Dass die Niedersachsen nicht mit einer Führung in die Pause gingen, lag an Juri Knorr. Der Nationalspieler aus Flensburg glich noch vor der Sirene zum 16:16 aus.

Die beiden Teams schenkten sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Aus einem 20:19 für die Gäste (41.) machte Minden ein 22:20 (44.) - und Alexander Terwolbeck für die HSG wiederum ein 23:22 (50.). Bis zur Schlusssirene blieb es spannend, die Führung wechselte noch mehrfach. Und am Ende hätten die Niedersachsen auch mehr als einen Punkt mit nach Hause nehmen können.

GWD Minden - HSG Nordhorn-Lingen 27:27 (16:16)

Tore für Minden: Gulliksen 8, Korte 6/3, Rambo 5, Knorr 3, Pehlivan 2, Richtzenhain 2, Thiele 1
Tore für Nordhorn-Lingen: Weber 9/5, Vorlicek 5, Kalafut 4, Terwolbeck 4, De Boer 2, Mickal 1, Pöhle 1, Stegefelt 1
Strafminuten: 14 / 8
Disqualifikation: Zeitz (29./3. Zeitstrafe) / Pöhle (39./3. Zeitstrafe)

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 18.02.2021 | 23:03 Uhr

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