Mads Mensah Larsen (r.) von der SG Flensburg-Handewitt im Champions-League-Spiel gegen Brest in Aktion © imago images / Holsteinoffice

SG Flensburg-Handewitt in Brest: Diesmal soll es ein Sieg sein

Stand: 24.11.2020 08:00 Uhr

Die SG Flensburg-Handewitt will ihre gute Ausgangsposition in der Handball-Champions-League festigen. Am Mittwoch spielt sie beim HC Brest in Belarus.

von Jan Kirschner

Im Hinspiel reichte es mit Glück zu einem Remis, das Rückspiel soll ein Erfolg werden: Vor Wochenfrist musste sich Flensburg mit einem 29:29 gegen Brest begnügen. Am Mittwoch (18.45 Uhr) will die SG beim belarussischen Meister mit einem Sieg die Ausbeute in der Gruppe A der Champions League weiter aufstocken.

Bislang schlagen 9:3 Punkte für die Norddeutschen zu Buche. "Wir wollen nun einen Extra-Zähler holen und beweisen, dass wir die bessere Mannschaft sind", betonte Linkshänder Magnus Röd. Bislang gastierte die SG dreimal in Brest und behielt jeweils knapp die Nase vorn.

Trainer Machulla fordert mehr Konsequenz

Am vergangenen Mittwoch hatten die Flensburger über weite Strecken geführt, ließen aber - so Maik Machulla - den nötigen "Killer-Instinkt" vermissen und mussten letztlich sogar mit der Punkteteilung zufrieden sein. "Über die 60 Minuten fehlte uns die letzte Konsequenz in der Abwehr und im Angriff", meinte der SG-Coach: "Gerade gegen die HC-Achse mit dem Spielmacher Stas Skube und dem Kreis fanden wir nie Lösungen."

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Er fordert für das Spiel in Brest, zu dem die SG wieder mit einem Charterflieger reist, eine bessere Einbindung von Kreisläufer Domen Sikosek Pelko. "Er hatte im Hinspiel nur zwei Würfe - das spricht nicht für eine Kooperation des Rückraums", kritisierte Machulla. Beim wichtigen Heimsieg gegen den TVB Stuttgart lief es allerdings schon besser.

Golla nach langer Pause wieder dabei

Die positive Nachricht vom Sonntag: Johannes Golla lief erstmals nach seinem Mittelfußbruch Anfang August wieder für die SG auf. "Es war schön, wieder als aktiver Spieler zur Halle zu fahren und sich auf einen Einsatz vorzubereiten", sagte der 23 Jahre alte Kreisläufer. Damit stehen nur noch Lasse Möller (Hand) und Hampus Wanne (Oberschenkel) auf der Verletztenliste. Ungewohntes Detail am Rande: Im Lager des dreifachen deutschen Meisters geht man davon aus, dass in Belarus Zuschauer zugelassen sind. Wie werden die Flensburger mit der in diesen Tagen ungewohnten Stimmung umgehen können? Eine Antwort gibt es am Mittwoch.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 24.11.2020 | 23:03 Uhr

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