Handballspieler von Empor Rostock stehen vor dem Mannschaftsbus, Trainer Tobias Woitendorf und der ehemalige Bürgermeister Roland Methling umarmen sich.  Foto: Axel Krummenauer

Empor Rostock steigt auf und feiert

Stand: 13.06.2021 06:50 Uhr

Der HC Empor Rostock ist zurück in der zweiten Handball-Bundesliga. Die Mannschaft wurde am Abend von mehreren hundert Fans auf dem Neuen Markt in Rostock empfangen, nachdem sie das entscheidende Aufstiegsspiel beim Vf Potsdam mit 27:24 gewonnen hatte.

Mit Champagner-Dusche und lauten Gesängen feierten Fans und Team den Aufstieg nach vier Jahren in der dritten Handball-Liga. Unter ihnen auch Empor-Clubchef Tobias Woitendorf: "Wie die Mannschaft jetzt zurück gekommen ist nach dieser langen Zeit, wie sie Moral gezeigt hat, wie sie auch Rückschläge weggesteckt hat und am entscheidenden Punkt gegen eine favorisierte Potsdamer Mannschaft gezeigt hat, was eine Mentalität ist, das nötigt uns allen Respekt ab, das freut uns, weil hier wirklich was zusammengewachsen ist in Rostock."

Feier unter Einhaltung der Corona-Regeln

Auch der ehemalige Rostocker Bürgermeister Roland Methling war unter den Gratulanten auf dem Neuen Markt. Im Anschluss feierte die Mannschaft den Erfolg in einem Warnemünder Hotel - mit Genehmigung des Gesundheitsamtes.

Rückkehr in den Profibereich

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Handballspieler auf dem Spielfeld in Potsdam.
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Handball: Empor Rostock steigt in zweite Liga auf

Die Mannschaft von Trainer Till Wiechers bezwang den 1. VfL Potsdam im Endrundenrückspiel mit 27:24. 4 Min

Dem HC Empor Rostock ist nach vier Jahren Drittklassigkeit die Rückkehr in den Profibereich gelungen. Die Mecklenburger gewannen am Sonnabend im Endrundenrückspiel beim 1. VfL Potsdam mit 27:24 (14:13) und machten damit nach dem 28:27-Erfolg im Hinspiel in Rostock den Aufstieg in die zweite Handball-Liga perfekt. "Das war das geilste Spiel meines Lebens - und auch das wichtigste", sagte ein von einer Bierdusche durchnässter Janos Steidtmann nach dem Spiel dem NDR. Steidtmann war mit acht Treffern auch bester HCE-Schütze.

Verschlafener Beginn, umjubeltes Ende

Empor, das zu DDR-Zeiten zehn Mal den Meister-Titel und sieben Mal den Pokal geholt hatte, verschlief den Beginn, lag schnell mit 1:5 zurück, fand dann aber immer besser in die Partie und übernahm kurz vor der Pause erstmals die Führung. In der von beiden Teams wie erwartet kämpferisch geführten Begegnung agierten die Mecklenburger konzentriert - und behielten die Nerven. In der Endphase sorgten Per Oke Kohnagel und Tim Völzke mit ihren Treffern zum 26:24 und 27:24 für die Entscheidung und brachten so den vielumjubelten Aufstieg unter Dach und Fach.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Nordmagazin | 12.06.2021 | 19:30 Uhr

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